• Na sowas, da begrüßt mich das Forum doch glatt hiermit:

    Pff!

    Zugegeben, eine sehr lange Weile haben andere Dinge in meinem Leben Vorrang gehabt und für den Mini fehlte schlicht die Kraft.

    Aber in den letzten tagen bin ich immer wieder um die Karosserie geschlichen und hab mir Gedanken über jeden Schweißpunkt gemacht und überlegt, was ich alles bedenken muss, um diesen Schritt nicht zu versauen.

    Dann bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich einfach nicht mehr sicherer werde als jetzt und daß ich das entweder noch weitere Monate vor mir her schieben kann, oder endlich anfangen.

    Also alles hübsch blank gemacht, Bodengruppe eingepasst und die ersten Schweißpunkte gesetzt.

    Was jetzt nicht passt hat Pech.

    Bin aber bisher ganz zuversichtlich.

    Heute Abend geht es an die Verbindung zur Spritzwand. Da war zwischen den alten Teilen schon ab Werk teilweise fast ein Zentimeter dick Dichtmasse.

    Da ich natürlich keine hydraulische (?) Schweißzange habe, mit der man die Bleche zueinander zwingen kann, muss ich mir was einfallen lassen.

  • Heute Abend geht es an die Verbindung zur Spritzwand. Da war zwischen den alten Teilen schon ab Werk teilweise fast ein Zentimeter dick Dichtmasse.

    Da ich natürlich keine hydraulische (?) Schweißzange habe, mit der man die Bleche zueinander zwingen kann, muss ich mir was einfallen lassen.

    Ein Kantholz quer in den Tür-Ausschnitt legen und mit einer Dachlatte und ggf Keilen erst mal in der Mitte den Auspuff-Kanal etwas nach oben drücken, damit er anliegt. Natürlich nicht mit Gewalt...

    Dann am Übergang zur Spritzwand alle 2-3 Schweißpunkt-Löcher eine Blechschraube mit U-Scheibe...

    Dort, wo es dann schon glatt anliegt, die ersten Punkte setzen... Bei Bedarf etwas nach Klopfen und weitere Punkte setzen...

    Zuletzt dann die Blechschrauben wieder raus und auch diese Löcher verschweißen... :wink:

    Sieht docch schon prima aus :thumbs_up: :wink:

    Gruß, Diddi

  • Statt der Blechschrauben habe ich es gestern hiermit versucht:

    Klemmsystem, 13-teilig
    Bleche, die Sie überlappend schweißen möchten, können Sie sehr schön auch auf lange Strecken, wie z.B. am Schweller, an Radläufen oder Türen mit diesen…
    www.korrosionsschutz-depot.de

    Die Stifte ziehen aber nicht so stark, deshalb werd ich zum Vergleich die Variante mit Blechschrauben testen.

    Irgendwie sind meine selbstschneidenden Blechschrauben beim Umzug abhanden gekommen, da muss ich nachher erst neue besorgen.

  • Diese "Cleco" Pins funktionieren prima, habe aber eben nur eine bregrenzte Zugkraft. Kann man etwas erhüöheh, indem man z.B. ein paar U-Scheiben unterlegt, bevor man sie in die Bohrungen einsetzt. Aber selbst dann reicht´s manchmal nicht...

    Vom gleichen Prinzip gibt´s auch Schraub-Stifte, die erheblich mehr Zugkraft haben...

    Habe sie aber im "günstigen Handel" noch nicht gefunden... http://clecofasteners.info/cat-hex-nut-cleco-fasteners.html

    Aber davon mal abgesehen. Die Bleche sollen nicht mit Spannung aufeinander gezogen werden, sondern möglichst spannungsfrei aufeinander liegen... :wink:

    Gruß, Diddi

  • Ich bin sicher nicht der Schnellste (hah!) aber es geht voran.

    Gestern den Bereich Mitteltunnel-Spritzwand bearbeitet.

    Ein paar Dinge die meiner Meinung nach gut funktioniert haben:

    1. ein improvisierter Sandsack dient als Gegengewicht um von unten mit dem Hammer klopfen zu können.

    2. die große Klemmzwinge kann nicht nur klemmen, sondern verkehrtherum angesetzt auch drücken.

    Und wie Diddi sagt: es geht ja keinesfalls darum, Bleche mit Gewalt aufeinander zu bringen, die gar nicht aufeinander wollen. Also nicht unter Spannung schweißen. Aber für den letzten Milimeter ist punktgenaues Drücken sehr hilfreich.

    Als nächstes die Fahrerseite dann gehts am Heck weiter.

  • Der vordere Bereich ist fertig geschweißt und alle Überlappungen mit Rostschutz versorgt.

    Im gesamten Spritzwandbereich war ziemlich großflächig eine dicke weiße Beschichtung aufgebracht.

    Ich bin nicht ganz sicher ob das einfach nur sehr sehr großzügig aufgebrachte Karosseriedichtmasse war, oder wirklich absichtlich auf der ganzen Fläche.

    Dichtmasse für die Nähte wollte ich eh dann noch machen. Später wenn ich so weit bin dass ich dann auch ne ganze Kartusche in einem Rutsch verarbeiten kann.

    Braucht die Fläche der Spritzwand noch weitere Behandlung? ZurDämmung, Dämpfung oder als Schlagschutz?

  • Im Motorraum, unterhalb der Traverse, ist die komplette Spritzwand mit einer Art Steinschlag-Schutz beschichtet.

    Das ist so eine spritzbare Nahtabdichtung. Das gleiche Material, wie es überall zur Nahtabdichtung auch im Innenraum verwendet wurde... Nur eben wie Unterbodenschutz / Steinschlagschutz gespritzt...

    Das Zeug hat natürlich auch eine dämmende Wirkung :wink:

    Gruß, Diddi

  • Hui, schon wieder 5 Jahre um?

    Das ist ja wirklich unfassbar wo immer die Zeit bleibt.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich motiviert mit dem Mini weiter zu machen. Ein bisschen eingestaubt ist die Karosserie in der Garage, sonst geht es ihr gut.

    Heute hab ich das Abschlussblech am Heck eingeschweißt. 5 Jahre lang war ich da immer mal drum geschlichen, hab das Blech dran gehalten und mir Gedanken gemacht.... Jetzt ging es plötzlich ganz schnell.

    Das muss natürlich noch verschiffen, hohlraumbehandelt und grundiert werden. Morgen.

    Ich glaube dann sind nur noch die zwei kleinen Bleche im Inneren der hinteren Taschen und die Verbindung zwischen Wanne und Rücksitzbank zu schweißen.

    Werd wohl demnächst die Karosserie wieder umdrehen.

    Falls jemand einen vertrauenswürdigen Lackierer im Raum Braunschweig kennt, gern per PN melden.

    Hoffe ihr werdet jetzt wieder öfter von mir lesen 😉

    2 Mal editiert, zuletzt von HAZARD (18. August 2026 um 22:44)

  • Schweißarbeiten an Unterboden sind soweit abgeschlossen würde ich sagen.

    Hab die Karosserie heute wieder umgedreht. Unglaublich: ist 10 Jahre her dass die zuletzt richtigrum stand.

    Musste ich erstmal ne halbe Stunde drumherum laufen und den Anblick genießen.

    Ein paar Kleinigkeiten sind noch zu machen und wenn meine Hebebühne da ist, will ich Türen und Haube mal einsetzen und schauen ob die Spaltmaße passen, so lange man noch was ändern kann

    Einmal editiert, zuletzt von HAZARD (23. August 2026 um 21:14)

  • Heute nur ne Kleinigkeit, aber ich wollte wenigstens ein bisschen in die Garage.

    Auf der Hutablage war ne kleine Lackblase... Und selbstverständlich ein Loch darunter.

    Also fix ein Stück Blech zugeschnitten, drauf rum gedengelt, bis es einen Falz hatte, ausgeschnitten, eingeschweißt.

    Ich hatte vergessen, wie viel Spaß mir das macht, diese kleinen Reperaturbleche du formen. Und ich hatte vergessen, wie scharfkantig Blech sein kann und mich gleich erstmal dran geschnitten.

    Auf Stoß schweißen konnte ich auch schonmal besser. Die Stelle ist ja zum Glück unsichtbar.


  • Kurzes Update:

    Die unglaublich miesen Schweißpunkte lagen nicht an verlernten Skills, sondern am defektem Druckminderer.

    Ein Teil von mir möchte das wieder raus flexen und neu machen, aber ein anderer Teil will auch endlich mal fertig werden. Mal sehen wer gewinnt.

    Gestern das kleine Blech in der linken Seitentasche eingeschweißt. Kommt man schlecht ran aber ging irgendwie l.

    Hab in der Gegend noch einiges an oberflächlichem Rost gefunden der behandelt werden muss.

    Noch ist die To-Do Liste lang aber ich hoffe dass ich am Wochenende mal die Türen einhängen und Spaltmaße checken kann. Und dann vielleicht die unteren Türrahmen verschweißen.

  • Heute ist die Krömer X60 eingezogen.

    Muss noch ein bisschen überlegen wie ich mit der Höhe hin komme, das Garagentor hat da eine Querstrebe die wahrscheinlich stört.

    Muss also die maximale Höhe begrenzen oder die Strebe umbauen. Vielleicht komm ich erstmal damit durch, die Bühne so zu positionieren, dass die Strebe über der Motorhaube bleibt....


    Fürs kleine elektrische Spaßmobil reicht der Platz schonmal

  • Die X60 hat mit Versand und Öl knapp unter 2000€ gekostet. Für unwesentlich mehr hatte es auch von zwei drei anderen Herstellern Bühnen gegeben, aber irgendwie konnte ich da keinen Mehrwert erkennen. Die X60 läuft allerdings mit 400V, bzw die 230V Version wäre teurer gewesen. Ob's ein Vorteil ist, weiß ich nicht.

    Überhaupt kann ich bisher wenig zur Leistung sagen, die leere Karosserie hebt sie natürlich problemlos.

    Ne Hebebühne ist definitiv ein riesen Game changer. Ich hatte jetzt noch einige Schweißarbeiten am Boden zu machen, Türrahmen, Fußraum, Rückbank... Hab ich alles nicht mehr anfangen wollen, nachdem die Bühne bestellt war.

    Samstag und heute hab ich aber kräftig ran geklotzt und alles fertig verschweißt und verschiffen.

    Es ist einfach soooooo viel angenehmer,das Werkstück zu positionieren, als den eigenen Körper :wink:

    Ich freue mich schon auf die Montage Phase ...

    Als nächstes will ich die Kotflügel für 13 Zoll ausschneiden. Das wird wohl wieder so ein Ding wo ich mir erst sehr lange Gedanken machen muss,bis ich mich traue.

  • Als nächstes will ich die Kotflügel für 13 Zoll ausschneiden. Das wird wohl wieder so ein Ding wo ich mir erst sehr lange Gedanken machen muss,bis ich mich traue.

    ja... das hab ich dann doch mal anders gemacht. Ich hatte diesen Schritt ja genau genommen schon einige Jahre im Kopf, also hab ich diese Theorie jetzt einfach abgearbeitet:

    Erstmal bei Minispares das Template ausgedruckt und angeklebt:


    Erste Erkenntnis:
    Die Löcher passen definitiv überhaupt gar nicht zu meinen Verbreiterungen. Gab es da unterschiedliche ab Werk? ich dachte der BlueStar hatte die selben Verbreiterungen wie alle SPI/MPI mit 13 Zoll


    Die Höhe der Löcher sieht auch nicht gut aus. ich hab hier mal den Blinkerausschnitt etwas durchgedrückt, das ist wäre alles viel zu nah beieinander:


    Die genaue Position lege ich dann eh erst fest, wenn das Auto auf den Rädern steht.
    Der angezeichnete Ausschnitt sah plausibel aus, also hab ich den benutzt.

    Dass ich nicht mit den erhältlichen Kanten zum Einschweißen arbeiten will, hatte ich auch schon lange entschieden. Die Kante sollte umgebogen werden. Also erstmal ein Werkzeug gebaut
    einfach einen kleinen Schlitz in eine 3/8Zoll Steckschlüssel Verlängerung gesägt und einen T-Stück-Griff aufgesteckt.

    Kotflügel anhand der Schablone ausgeschnitten (1cm mehr dran gelassen, zum Umbiegen).
    Und dann halt einfach gaaanz langsam und in Ruhe Stückchen für Stückchen die Kante ausformen.
    Am Ende noch die Fugen verschweißt und fertig:


    Bin zufrieden, heute Abend mach ich die andere Seite.

  • Deine sind von außen geschraubt, Sportpack von innen. SPI waren defintiv immer anders als Sportpack. Siehst schon am übergang zur Stoßstange

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