• Totaler unfug

    Der Weg des Hebels ist klar definiert, mit solchen Aktionen, schnell ein zu langer Weg und die Anlaufscheiben der Kurbelwelle sagen auf Wiedersehen.

    gut, also meine konkrete Frage lautet: welchen Hub legt der Nehmerzylinder einer intakten A-Kupplung (pre-Verto) bei voller Pedalbetätigung üblicherweise zurück? Falls ca. 8mm wie bei mir, dann stimmt was nicht im Inneren der Kupplung. Falls mehr als ca. 8mm, dann liegts offenbar an der Hydraulik oder am Pedal selbst.

  • Wenns ein echter A Zylinder ist dann hat der einen Anschlag und ist dadurch begrenzt beim Ausfahren. Nachbauten haben diesen Anschlag nicht mehr.

    Auf Erfahrung vertrauen

  • Wenns ein echter A Zylinder ist dann hat der einen Anschlag und ist dadurch begrenzt beim Ausfahren. Nachbauten haben diesen Anschlag nicht mehr.

    meiner hat den Anschlag, bei Stellung "A" auf dem Foto meines ersten Beitrags.

  • 19mm Ausfahrweg des Kolbens...frisch gemessen :wink:

    An der Anschlagschraube entsteht dabei ein Spalt von 5,7mm

    Gruss Andy
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    "Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht" Aristoteles

  • 19mm Ausfahrweg des Kolbens...frisch gemessen :wink:

    An der Anschlagschraube entsteht dabei ein Spalt von 5,7mm

    vielen Dank, das ist genau die Information die ich suchte! könntest Du bei Gelegenheit bitte noch Maß A im Ruhezustand (Kupplung nicht getreten, Arm sitzt auf Anschlagschraube)?

    Update meinerseits: ich hab das Problem jetzt eindeutig identifiziert, allerdings noch nicht die Ursache bzw. Lösung. Der Kolben meines Nehmerzylinders hat nur 8mm Weg, dann steht er am mech. Anschlag. Er sollte sich aber noch ca. 10mm weiter rausbewegen (wie ich schon vermutet habe und Madblack bestätigen konnte). Die Anschlagschraube (7/16 SW) habe ich dabei korrekt justiert, d.h. Kupplungsarm rausgezogen bis Spiel weg war, Schraube auf Anschlag, dann 1 Schlüsselfläche auf. Die Stopmuttern des Plunger hab ich zum Testen weit genug herausgedreht, sodaß diese den Weg nicht frühzeitig begrenzen.

    Ich habe also heute einen Nehmerbolzen =Kolbenstange angefertigt, der 10mm länger ist als mein originaler. Und Voila, die Kupplung kommt jetzt erst ziemlich heraußen, die Gänge flutschen nur so hinein. Ich konnte allerdings noch nicht fahren, weil ich den Fahrersitz zwecks Hauptzylindertausch schon entfernt habe. Bin nur am Boden sitzend herumgerollt und hab immer wieder geschalter. Die 10mm waren etwas zu viel, die Kupplung kommt jetzt erst auf den letzten paar cm des Pedals und der Kupplungsarm geht gar nicht mehr ganz bis zur Anschlagschraube zurück, ein paar Zehntel bleiben Spalt. Ich vermute daß der Nehmerkolben jetzt am anderen mech. Anschlag (minimalster Hub) ansteht. Also wenn ich meinen Nehmerbolzen jetzt noch um 1-3mm kürze, müßte ich die richtige Funktion haben.

    Was kann jetzt die Ursache sein daß meine Kupplungsarm nicht weit genug ausgelenkt wird.

    1. falscher Kupplungsarm mit falscher Kröpfung (ist neu montiert worden)

    2. Ausrücklager, Plunger oder irgendwas anderes in der Kupplung falsch dimensioniert oder falsch eingebaut. Beides wurde erneuert.

    3. falscher Nehmerzylinder (Kolbenanschlag zu früh). Hat aber mit der alten Kupplung funktioniert.

    4. Nehmerzylinderbolzen zu kurz (ist aber offenbar original).

    Ich werde sowieso folgende Teile neu kaufen und ersetzen: Hauptzylinder, Nehmerzylinder, Kolbenstange vom NZ.

    Laut meiner Logik müßte also ein Hydraulikdefekt ausgeschlossen werden. Beide Zylinder arbeiten wie sie sollen, der Nehmerzylinder geht halt auf Anschlag weil,die Kolbenstange zu kurz ist.

    Was genau soll passieren wenn ich mit dieser verlängerten Kolbenstange fahre? Die Kupplungsinterna scheinen ja tadellos zu funktionieren, der Weg des Kupplungsarmes stimmt, nur der Winkel des Kupplungsarmes relativ zum Kupplungsgehäuse ist größer.

  • Lass die Hydraulik wie sie ist die wird schon passen.

    Wenn sie mit der originalen Stange am Anschlag ist funktioniert die super, nur der Rest nicht was danach kommt

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  • könntest Du bei Gelegenheit bitte noch Maß A im Ruhezustand (Kupplung nicht getreten, Arm sitzt auf Anschlagschraube)?

    Das wird dir nichts bringen, da ich meine Kupplungen modifiziere und somit das Maß viel kleiner ist als bei dir. Das hat aber keine Aussagekraft wenn man die Maße vergleichen würde.

    Die Anschlagschraube (7/16 SW) habe ich dabei korrekt justiert, d.h. Kupplungsarm rausgezogen bis Spiel weg war, Schraube auf Anschlag, dann 1 Schlüsselfläche auf.

    Falsch: Feder aushängen, Arm rausziehen bis das Ausrücklager anliegt (Handkraft), 0,5mm Spiel an der AnschlagSCHRAUBE einstellen, Feder einhängen.

    Was kann jetzt die Ursache sein daß meine Kupplungsarm nicht weit genug ausgelenkt wird.

    1. falscher Kupplungsarm mit falscher Kröpfung (ist neu montiert worden) -> Durchaus möglich, manchmal sollte man alt/neu vor dem Einbau vergleichen

    2. Ausrücklager, Plunger oder irgendwas anderes in der Kupplung falsch dimensioniert oder falsch eingebaut. Beides wurde erneuert. -> Falsch dimensioniert, s.o., falsch eingebaut ist schwer möglich

    3. falscher Nehmerzylinder (Kolbenanschlag zu früh). Hat aber mit der alten Kupplung funktioniert. -> "falsche" Nehmerzylinder hab ich noch nie gehört.

    4. Nehmerzylinderbolzen zu kurz (ist aber offenbar original). -> ist mir ebenfalls noch nicht untergekommen

    Fakt ist doch, daß die Grundposition des Kupplungsarm viel zu senkrecht ist und dadurch der Kolben zu viel Weg "verbraucht", bis er genügend Effekt auf den Kupplungsmechanismus bringen kann. Diese senkrechte Position kann an einer "falschen Kröpfung" des Arms liegen und/oder an einer falsch gesetzten Bohrung im Tauchkolben. Sind ja vermutlich alles Nachbauteile... Beide Möglichkeiten kann man mit einem verlängerten Nehmerzylinderbolzen kompensieren. Sieht dann nicht schön aus, funktioniert aber.

    Was noch in Betracht kommen könnte, ist das verbaute Ausrücklager und/oder die Druckplatte auf dem Kupplungsautomaten. Da müsste die Werkstatt befragt werden?!

    Gruss Andy
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  • Vergiß dein Pedal nicht...das sollte nicht an der Lenksäule Streifen. (Vermutlich durch "zurechtbiegen" nicht in der Position wie es sein sollte und gibt daher durch Bodenanschlag nicht den gesamten Hebelhub am Geberzyl.

    (Da ist ja schon das halbe Rohr weg..darunter sitzt der Lagerfilz /Kunststoffring der Lenkstange)


    Mach das mal Ordentlich !

  • Der Hub ist doch voll da, wenn die Hydraulik es bis zum Seegering schafft.

    Das Problem ist nach der Hydraulik.

    Das streifen an der Lenksäule liegt an den Schuhen. Ist eigentlich recht normal. Sieht man öfter bei alten Minis mit viel km.

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  • Ich sehe halt den starken Abdruck des Pedalhebels auf dem Teppich....

    So war das bei meinen Mini,s mit A Serien -triebwerk nie.

  • Falsch: Feder aushängen, Arm rausziehen bis das Ausrücklager anliegt (Handkraft), 0,5mm Spiel an der AnschlagSCHRAUBE einstellen, Feder einhängen.

    Genauso hab ich es ja gemacht, nur vergessen das Aushängen der Feder zu erwähnen. Ich stell auch etwas knapper ein, auf etwa 0,2mm

  • Ich sehe halt den starken Abdruck des Pedalhebels auf dem Teppich....

    So war das bei meinen Mini,s mit A Serien -triebwerk nie.

    ich bin ja auch einige Zeit mit dem falschen Druckpunkt gefahren und hab das Pedal dabei fest durchdrücken müssen

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