Getriebe hat keine Kraftübertragung

  • Schau mal unten an der Kupplungs-Glocke, #17 in der Abbildung... http://www.minispares.com/cata…lutch~Housing.aspx?1~3~31


    ...ob die Muttern #25 und #26 am Gehäuse anliegen oder nur wenige mm davon entfernt sind...


    Wenn sie anliegen und nur ganz knapp davor sind, ist der Ausrück-Mechanismus bei getretener Kupplung fest gegangen...


    Das kommt leider häufig nach längerer Standzeit vor...


    Da hilft nur, alle Hebel sowie auch den Tauchkolben (#22 oder #24) reichlich mit Rostlöser zu fluten und dann versuchen den Hebel (#28 oder #27) zu bewegen...


    In seltenen Fällen liegt es auch, wie von Andreas Hohls geschrieben, am Nehmerzylinder, der bei getretener Kupplung fest gegangen ist...

    Wenn man den von seiner Halterung abschraubt und der Hebel sich wieder bewegen lässt, liegt´s am Nehmerzylinder...


    Gruß, Diddi

  • HOT

    Mißverstanden.

    Mit 'Vordruck' war keineswegs der Nehmerzylinder gemeint, sondern exakt das Festgehen des Plungers in seiner Führung des Deckels.

    Das Festgehen des Nehmerzylinders wäre in der Tat sehr ungewöhnlich.


    U-God

    Da es kaum andere Möglichkeiten gibt als die obig nun 2-mal beschriebene Variante, evtl. auch eine abstruse Überlegung :

    Ist es möglich, daß die Reibscheibe bei der Remontage komplett vergessen wurde ?


    Andreas Hohls

    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  • HOT

    Mißverstanden.

    Mit 'Vordruck' war keineswegs der Nehmerzylinder gemeint, sondern exakt das Festgehen des Plungers in seiner Führung des Deckels.

    Das Festgehen des Nehmerzylinders wäre in der Tat sehr ungewöhnlich.

    Eigentlich sehr ungewöhnlich, aber das habe ich tatsächlich schon einmal erlebt.

    Ein lange gestandenes und vorher vernachlässigtes Auto...

    Kupplung getreten und das war´s... Die Flüssigkeit lief direkt aus dem Nehmer, weil sich die Dichtung an einem Rostgrat zerstört hat, an dem dann der Kolben hängen geblieben ist...

    Aber definitiv sehr seltener Fall... :wink:

    Ließ sich mit einem Hebel und kurzem Ruck am Ausrückhebel wieder lösen aber danach gab´s am Pedal keinen Gegendruck mehr und die Brühe lief...


    Gruß, Diddi

  • Also ich kann es noch besser beschreiben, mein Mini stand lange nachdem ich ihn wieder zu einer Spritztour rausgeholt habe und ungefähr 5 km gefahren bin hat es sich beim Kuppeln angefühlt als ob sich irgendwas gelöst hat und dann konnte ich Kuppeln und den Gang einlegen bloß ging dann nichts mehr.

  • Hört sich sehr nach dem von HOT beschriebenen Problem an.


    Lösung steht ja schon da.

    Gruß
    der Michael


    (alle Angaben in Fahrtrichtung)

  • Also ich kann es noch besser beschreiben, mein Mini stand lange nachdem ich ihn wieder zu einer Spritztour rausgeholt habe und ungefähr 5 km gefahren bin hat es sich beim Kuppeln angefühlt als ob sich irgendwas gelöst hat und dann konnte ich Kuppeln und den Gang einlegen bloß ging dann nichts mehr.

    Das ist natürlich per Fern-Diagnose schwer zu diagnostizieren.


    Wenn also auch jetzt bei laufendem Motor gekuppelt und ein Gang eingelegt werden kann, muss es nicht unbedingt an der Kupplung liegen...


    Wir hatten hier erst kürzlich einen ähnlichen Fall. Da war ein inneres Antriebswellen-Gelenk aus der Verriegelug im Differenzial gerutscht. Dann gibt´s auch trotz eingelegtem Gang keinen Vortieb mehr, weil das Differenzial dann frei dreht...

    Heb ihn doch mal mit einem Rangierwagenheber an und schau nach, ob die inneren Antriebswellen-Gelenke bis zum Anschlag im Differenzial stecken...

    Wenn du deutlich mehr als nur etwa 5 mm Platz zwischen Gelenk-Korb und Differenzial-Gehäuse-Deckel hast, dürfte das Gelenk nicht mehr verriegelt sein...

    Möglich wäre auch, dass sich die Wellen außen aus dem Gelenk gelöst hat und nur noch von der Manschette gehalten wird...


    Gruß, Diddi

    Einmal editiert, zuletzt von HOT ()

  • Wenn du Hufe hörst, sind es meist Pferde. Nicht Zebras. Also erst mal den Plunger inspizieren....

    Gruß
    der Michael


    (alle Angaben in Fahrtrichtung)

  • Wenn du nur die Glocke abnimmst und dann wieder anbaust, musst du nicht entlüften .... das wird erst nötig, wenn an der Hydraulik gearbeitet wurde

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!