The Café Cooper - MK1 Look mit Scharf

  • Ich finde es gut, wenn jemand seine eigenen erfahrungen macht.

    Das mal als erstes.

    Das auto wird wohl so werden,wie sein besitzer es wünscht.

    Zweite gute sache.

    Dass ne menge leute hier ewig drauf rumreiten, dass das und das nicht geht oder unbedingt was anderes aufschwätzen wollen.

    Ungute sache.


    Alle haben gesagt, das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht…..und hat es einfach gemacht.


    My 2cents für umbauten, die nicht den mini-motor nutzen—-> only suzuki hayabusa motor à la mini Z, aber dann natürlich auch den rest in der art.


    Gruß volumex

  • An dem Tag, an dem ich hier belastbare Messdaten und Testergebnisse bekomme, baue ich gerne auf was Größeres um. Bis dahin gilt für mich: testen - messen - optimieren. Dann erst Sprüche klopfen.

  • Frohe Ostern zusammen,

    ein Mini kann jeder so wie er will gestalten und zusammenbauen, es gibt keinen GESCHMACKSTÜV. Es ist das was dieses Fahrzeug von vielen anderen Unterscheidet. Schon in den 60gern wurden die Minis aufgerüstet, oder in den 80ern und 90gern mit Alfa oder Ford Motoren bestückt, jetzt sind wir halt bei K-Serien und Honda Motoren. Meiner Meinung nach gehört in einen Mini ein A-Serien Motor oder A+, aber jeder so wie er will.Wenn man sich die Haltbarkeit der A-Serien Motoren anschaut, kann ich das verstehen, das jemand etwas anderes probieren möchte und ist niemanden Rechenschaft schuldig .Ganz im Gegenteil, ich finde solche Umbauten immer ganz spannend.

    Zum Beispiel Broadspeed, das ist Klasse was dort gemacht wurde, Hut ab, aber die Originalos würden sagen, der hat einen MK 1 zerstört.

    MY 5 CENT

    Holger

  • Ja. Dicke Eier Euch allen!

    Hab mich soeben schwindelig gelesen.

    By the way: Was machst du denn mit deinen Sitzen?

    Schick mal ne PN mit ein paar mehr Bildern, bitte!

    Danke und schönes Rest WE noch.

    Grüße aus`m Norden der Republik.

    Torsten

    PS: Schee war`s im Hunsrück!

    Infected since Nov. 1986!

  • An dem Tag, an dem ich hier belastbare Messdaten und Testergebnisse bekomme, baue ich gerne auf was Größeres um. Bis dahin gilt für mich: testen - messen - optimieren. Dann erst Sprüche klopfen.

    Bin gespannt :)

  • Nächstes Jahr dann wieder? Bin dann bestimmt auch fertig .. :redface:

  • Auf die Gefahr hin deinen Sarkasmus mit Sachlichkeit zu untergraben, werde ich die Bremsentests natürlich vor dem Motorumbau machen. Den Sommer werde ich dafür nützen zu testen, alles andere als den Motor zu machen, das Auto weiter kennenzulernen und im Herbst dann den Motor Swapndurch zuziehen, damit die Saison nicht bereits komplett gelaufen ist.


    Für die Bremsen hab ich aktuell geplant:


    1. Frische Flüssigkeit (zum Start ATE RS200)

    2. Baseline messen mit 7,5" Serienanlage: 10 x 100-5 km/H, Temperatur messen an Belag, Scheibe, Sattel. Weitere 10 Versuche oder bis zum Versagen (sollte ja den Forenaussagen nach nicht lange dauern)

    3. Frische Flüssigkeit, neue Carbon Metallic "S" Beläge vorne und Mintex MLR5 hinten verbauen, einbremsen. Danach wieder 10 x 100-5, messen, weitere Versuche

    4. Frische Flüssigkeit, Versuche wie 3. wiederholen, nur dieses Mal zusätzlich mit Porsche GT3 Frischluftführungen

    5. Am 8.5. fahre ich mit der Dose nen kleine Trackdays. Kleiner Kurs, aber dadurch sehr bremsenmordend. Am MX-5 hielt der Standard Belag unter starkem Funkenflug 20 min, dann war er weg. Belagtemperatur um die 480°, und die Felgenzentrierringe hat es mir aus der Felge geschmolzen. Da werde ich sehen was mit der Cooper S Bremse geht.

    6. Wenn das wie erwartet gut geht, werde ich daheim am Großglockner oder am Passo Giau testen.


    Meine Erwartungshaltung ist, dass das Setup stabil laufen wird. Nur die nicht innenbelüfteten Scheiben sind ein leichter Unsicherheitsfaktor, aber so eng wie es in der 10“ Felge zugeht, wird die Innenbelüftung vermutlich ohnehin ned viel bringen.

    Aber: die besten Beläge, die ich bislang für die 4-Kolben Anlage gefunden habe, sind Mintex 1144. Von der Maximaltemperatur alles andere als ein Performance Belag. Daher bin ich gespannt was der Carbon Metallic Sinterbelag kann. Den britischen Racern nach soll der deutlich besser als der Mintex M1144 sein.


    Wenn die Grundbremse steht, kann ich immer noch mit verschieden großen hinteren Bremszylindern und einstellbarer Bremskraftverteilung feintunen.

  • >>

    >> Nur die nicht innenbelüfteten Scheiben sind ein leichter Unsicherheitsfaktor,
    >> aber so eng wie es in der 10“ Felge zugeht,

    >> wird die Innenbelüftung vermutlich ohnehin ned viel bringen.

    >>

    Ich habe doch den jedoch nicht nachgemessenen Eindruck,
    dass die innenbelüfteten Scheiben bei mir etwas gebracht haben.


    Ebenso, jedoch in anderem Sinne:
    Andere Bremsbeläge, welche NICHT auf Temperatur gebracht werden müssen.
    Auf normaler Fahrt (Autobahn, Landstrasse) kühlten mir die Beläge jeweils so stark ab,
    dass zuerst nur die hinteren Trommelbremsen wirkten und dann blockierten,

    bis vorne dann der Brems-Eingriff stattfand.
    Und im Normalverkehr immer wieder, d.h. häufig, die Bremsen anwärmen,
    war mir vom Verkehrsfluss her zu blöd.
    Aber ich verwende meine Minis auch als Alltagsautos,

    also meistens nicht so, wie dieses Projekt werden soll.

  • Moin zusammen,


    Eine weitere Meinung zu diesem Thema.


    Schön ist, dass auch 63 Jahre nach Einführung bzw. 22 Jahre nach Produktionsstop noch Menschen der Faszination Mini verfallen.


    Schade ist, dass diese sich mit ihren Ideen zu fahrdynamischen Optimierung hier in diesem Forum nicht willkommen fühlen. Dies gilt insbesondere, da Optimierungen durch Verwendung von Allem, was der Markt bzw. die Schrottplätze so hergeben, seit jeher fester Bestandteil des Themas Mini ist.


    Meine Empfehlung:

    1) Kontakt zum MCM aufnehmen.

    2) Mit dieser Hilfe folgende Optionen bei-/fahren:

    a - 1300er, 80PS, optimiertes Fahrwerk

    b - A-Serie volles Programm mit 5-Gang etc.

    c - Honda-Motor

    3) Mit dieser Erfahrung eine Entscheidung treffen, was dem persönlichen Ziel-Fahrerlebnis am nächsten kommt.


    Der Vollständigkeit halber sollte erwähnt werden, dass Umbauten auf einen Motorrad-Antrieb wie Lynx oder Vtechbusa auch eine Option sein könnten. Hier bleibt der Vorderachsrahmen erhalten.


    Viel Erfolg bei dem Projekt.

    Fabio

  • Bei Motorradmotor ist die Kette der Schwachpunkt. Sie ist kürzer, wie normal und wird zu heiß.


    Ich weiß auch nicht, ob irgendwelche tollen Backen hinten was bringen. Die Bremse beim Mini ist hinten nicht so wichtig.

    Bei Rennminis in England habe ich gesehen, dass die Breite des Belages dusch Schrägschleifen reduziert wird, um die Bremse hinten zu reduzieren.


    Ich werde übrigens dieses Jahr von 1300 auf 1100 zurückrüsten, weil mich der ganze Hubraum statt Drehzahl nervt.

    man darf einen Mini nicht als Kiste bezeichnen

  • danke, mim Fred vom MCM bin ich schon seit fast 2 Jahren im Kontakt, seit damals ist der Mini Plan schon Recht konkret. Da bin ich auch den Mike mit dem gemachten Motor und dem Jack Knight 5gang mitgefahren. Lustig, aber nicht was ich sicher, zumal alleine der Antriebsstrang fünfstellig kosten --> b abgehakt


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieso ich mich auf Seite 4 meines Threads, der mit dem Entschluss, nicht der Erörterung eines Honda D16 (ggf. Rover K Motor) Swaps beginnt, immer noch rechtfertigen muss, wieso ich meinen getuneten A Motor oder Turbo oder sonst was nehme. Ich meine, ich hab mir das nicht gestern kurz beim Zähneputzen überlegt.

    Wie ich bereits erwähnt habe, hat mir ein guter Freund (Gerry Pfeifer, falls der den Althasen hier noch was sagt) die ersten Handgriffe am Auto beigebracht. Der gute Mann war rund 15 Jahre fester Bestandteil der deutschsprachigen und europäischen Rallycross und Slalom Szene. Zuerst Mini, nach Ende der Gruppe B mit MG Metro 6R4. 590 PS, von seinen zwei Stück hat er leider vor ein paar Jahren einen verkauft. Daneben stehen weitere Preziosen wie zB ein piekfeiner MGA, ein Delorean oder ein Escort Cosworth in der Garage. Man darf also sagen, er hegt durchaus eine Affinität für britische Autos und Motorsport.






    So, und als ich dereinst bei ihm unter seiner Aufsicht mein erstes Diff mache, nimmt er mich zur Seite und wir gehen einen seiner zahlreichen A Serie Ersatzmotor durch. Er hat ja immer mindestens zwei Zustand 1-2 Minis daheim gehabt, sowie zahlreiche Motoren (Turbo wie Sauger), und eine ganze Halle voller Karosserieteilen etc, was mich seit Kindheitstagen geprägt hat. Deshalb zeigte er mir alle Schwachstellen des Motors, von der Differentiallagerung über das Getriebe bis hin zum Ventiltrieb (seine Clubman Van durfte ich auch fahren, also a abgehakt). Wenn also selbst er, der komplett Mini verstrahlt ist, meint, der Motor sei objektiv gesehen "a Schaas", dann glaube ich ihm, Punkt.


    Dazu kommt, dass auch ich inzwischen ein oder zweimal nen Öl-Filter gewechselt habe, und weiß was es braucht, um nen Turboumbau wirklich standfest über viele Kilometer zu bringen, oder wie viel kürzer die Lebensdauer wird, wenn man Leistung über stärkere Ventilbeschleunigung holen muss. An den fundamentalen Problem einer in den 50ern von Nissan lizenzierten Bauernmotorentechnik, die von einer dahinsiechenden britischen Automobilindustrie mangels finanzieller Mittel als Wachkoma Patient bis in die 90er getragen wurde, ändert auch ein Turbo Motor Umbau oder Big Bore Kit nicht. Selbst der Zylinderkopf einer BMW K nicht.


    Ich will Einspritzung, weil ich mich nicht bei 30° auf 2500 m Höhe mit dem Vergaser rumargern will. Ich will einen Motor, der ohne Probleme 200.000 km läuft, mit Hydrostößel und getrennter Getriebeschmierung. Und dass man das VTEC Erlebnis dann gleich noch kombinieren kann, ist ein zusätzlicher Bonus. CRX und S2000 bin ich gefahren (c abgehakt), und der D16 ist der einfacher, fast noninvasive umzusetzende Weg, auch wenn ein B18 oder K20 natürlich nochmal geiler wären - aber das würde über das Ziel hinausschießen.

    Ich hab ein 3 kg/PS und ein 4 kg/PS Auto gebaut, und eines mit 6kg/PS gehabt. Ich denke mit 5 kg/PS wird das ein lustiges Gefährt sein und genau so Performanz sein wie ich es will, aber nicht mehr 😀 ich möchte gewichts- und leistungsmäßig auf dem Niveau scharf gemachter Cooper S MK1 liegen, nur halt zuverlässig. Einsteigen, Schlüssel drehen, einmal im Jahr nen Ölwechsel.

  • Ich weiß auch nicht, ob irgendwelche tollen Backen hinten was bringen. Die Bremse beim Mini ist hinten nicht so wichtig.

    Bei Rennminis in England habe ich gesehen, dass die Breite des Belages dusch Schrägschleifen reduziert wird, um die Bremse hinten zu reduzieren.

    guter Punkt. Ich denke aber, dass die Rennautos auf Grund von Strecken- und Reifengrip eine deutlich dynamischere Schwerpunktverlagerung nach vorne haben werden und deshalb die Bremskraft hinten reduzieren müssen. Übertrieben gesagt: ein MotoGP Motorrad bremst mit einem leichten Stoppie an, bräuchte also in dieser Situation gar keine Hinterradbremse. Auf ser Straße, mit zahmeren Reifen und glatterem Belag passiert das hingegen seltener. Am höchsten ist der Anteil der hinteren Bremse bei Nässe..


    Was bei meinen A032 gut funktioniert, muss ich raustesten, wenn ich vorne bei den scharfen Belägen angelangt bin

  • Mit der K-Serie wurde seinerzeit sogar werkseitig experimentiert.

    Ziemlich erfolgreich, zumindest auf technischer Ebene.


    Minki


    Damit ist die Rover K-Serie eigentlich eine legitime Ausgangsbasis :wink:


    schade ist, dass diese sich mit ihren Ideen zu fahrdynamischen Optimierung hier in diesem Forum nicht willkommen fühlen. Dies gilt insbesondere, da Optimierungen durch Verwendung von Allem, was der Markt bzw. die Schrottplätze so hergeben, seit jeher fester Bestandteil des Themas Mini ist.


    Das sehe ich ganz und gar nicht so. Hier gibt es genug Fahrzeuge (sicher die überwiegende Mehrheit), die alles andere als Original sind.

    POWER!!!!!!!!!!!!
    Jeremy Clarkson

  • Da hier so viel "Brems-Know-How" instantisiert zusammengekommen ist😎, habt Ihr ggf. eine Idee, ob ich andere Beläge für vorne einsetzten kann, weil ich bei der TÜV-Prüfung in Siegen vom Prüfer auf die gerade noch 😟 ausreichende (gelber Beteich) Bremsleistung aufmerksam 🥴 gemacht worden bin. Beim warmbremsen, gingen die Messzeiger etwas hoch, aber nicht viel. Gibt es daher eine Alternative zu den Standardbelägen die ich mir schon mal ins Regal legen könnte? ...also nur für vorne😇

  • Ja, in der Semantik völlig korrekt, und das war auch mein erster Gedanke: 160 PS aus'm MG ZR oder TF, zusammen mit der Evo2 Achse vom Olli/Mr. Cooper, die ich für wirklich durchdacht und funktional der originalen Mini Konstruktion in allen Belangen überlegen halte. Allerdings hat mir Olli gesagt, dass die Spurweite damit DEUTLICH größer würde, ich 13" Räder und massive Verbreiterungen bräuchte. Damit war das Thema für mich durch, da mein komplettes MK1 Konzept verworfen werden müsste. Hätte ich Platz für einen zweiten, "Auf-die-Fresse"-Mini, wäre das aber meine erste Wahl. So aber hoffe ich mit der schmalen Mini Achse und 125 PS dem Nachlaufen in Spurrinnen und dem Torque Steer einigermaßen entgegenzuwirken. Deshalb möchte ich vorab ja auch die 7,5" Bremse optimieren, weil wenn DAS (125 PS mit 7,5" Bremse und 4,5x10" Felgen) nicht fliegt, dann ist eh Schluss mit dem kompletten Projekt im geplanten Sinne.

  • Hallo Volker, wie alt sind die Bremsschläuche ? Diese quellen nach Jahren zu, das geht auch auf die Bremsleistung.

    Grüße Holger

    Sind Motorsport-Stahlflexleitungen, 4 Jahre alt...sogar eingetragen 😇

  • habt Ihr ggf. eine Idee, ob ich andere Beläge für vorne einsetzten kann, weil ich bei der TÜV-Prüfung in Siegen vom Prüfer auf die gerade noch 😟 ausreichende (gelber Beteich) Bremsleistung aufmerksam 🥴 gemacht worden bin.

    Bei Trommeln bin ich raus, die fand ich schon bei meiner XT 500 vorne bescheiden. Zumal ich ja in puncto Mini Bremse nur "Experte auf dem Gebiet des theoretischen Sexualverkehrs" bin. Ich glaube die Mintex MLR5 und andere Trommelbeläge passen vorne wie hinten, oder? Ansonsten haben wir früher bei den Motorrädern immer das Tragbild des Belags geprüft und ggf geschliffen, damit möglichst viel von Belag an der Trommel schleift

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