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Thema: welches Öl ist empfelenswert???

  1. 20W50 ist besser als irgendein W40
    Aber nochbesser ist ebend das 20W50T

    Hier du bekommen:
    http://www.oldtimeroel.de


    Denke mal da sind wa uns schon einig?


    Aber weiter im Programm mit guten Infos über öl, viskosität, additive und co! ;)
    Geändert von Pouraga (17.02.2003 um 22:55 Uhr)
    Und wenn noch fragen sind: Mein Mini fährt mich seit Dezember 99 und ist bei der Ruhrpott Mini IG dabei.

  2. #22
    Ich würde für die kalte Jahreszeit ein 15W-40 empfehlen, Sommers ein 20W-50. Weil die meisten im Winter eh nicht so lange fahren, daß das Öl anständig warm wird.
    Grüsse Sascha
    LIFE IS SHORT - LIVE FAST!

  3. @ POURAGA "Herausforderung"

    DOCH, genau das ist es und muß es sein: Eine Herausforderung detailliert und abgesichert diese Chaosdiskussion um das MINI-Öl, bzw. dessen Verwendung ein für alle Mal zu beeenden.

    Es war lange geplant, dieses für die eigene Seite zu erstellen.
    Da das aber bis hin zu rechtlichen Problemen gehen kann, wenn man u.U. die Empfehlungen eines Herstellers damit kritisiert, mußte das fundiert passieren.

    Da man immer in seiner Arbeit bei der Verteilung der Kapazitäten dem größten Druck zuerst gehorcht, ist dieser sanfte Druck, durch die Sache, sehr willkommen.

    Es ist nämlich so:
    Viele (technische) Dinge weiß man ganz sicher, dieses Wissen ist auch korrekt und basiert auf vielleicht 30 Jahren Gespräche, Lesen usw.

    Die Quellen der Information wurden gedanklich auch als zuverlässig eingeteilt und das daraus resultierende Wissen als 'gesichert' qualifiziert.
    Somit alles in Ordnung, weil man etwas weiß !

    Das Problem beginnt dann, wenn dieses Wissen kommunizierbar gemacht werden soll. D.h. man erwartet nicht einfach vom Gesprächspartner, daß er das nun schlicht glaubt, sondern man möchte es glaubhaft begründen und belegen.
    Und dann beginnt das Problem, da die eigentlichen Quellen nicht mehr in Gänze erinnerbar sind.

    Somit kommt die Herausforderung vielleicht ganz recht.
    Andreas Hohls

  4. #24
    Macht nur weiter!!!
    Bei mir steht das Thema "Ölwechsel" vor der Tür (Saisonbeginn in ca 1. Monat!) :D

    Also dranbleiben, und ich werd´mit Interesse dabeibleiben! ;)

    ...stay tuned
    Christoph


  5. NUR ZUR ERINNERUNG

    Das Thema ist nicht vergessen und die Bearbeitung zu 75% gediehen.
    Vermutlich morgen wird die Antwort hier erscheinen.
    Andreas Hohls

  6. #26

    Habe isch nischt selbscht geschrieben!

    Mehrbereichsöl bedeutet, sie bestehen aus einem Grundöl (mineralisch oder synthetisch) mit zugesetzten Viskositätsindexverbesserern (kurz VI-Verbesserer),
    die bewirken, dass das Grundöl bei Erwärmung nicht so schnell dünnflüssig wird. Ausgedrückt wird diese „Fliessfähigkeit“ auch Viskosität genannt bei Ölen in einer SAE-Einheit,wie sie auf jeder Öldose zu finden ist. Je kleiner die Zahl, desto dünnflüssiger das Öl.Die erste Zahl ist die Viskosität des Grundöls,
    W für Winter (hat aber heute nicht mehr diese Bedeutung,
    eher ein Überbleibsel aus der Anfangszeit).Die zweite Zahl gibt die Viskosität an, die sich bei entsprechend hohen Temperaturen einstellt,wohlgemerkt auch ein 50er Öl wird bei Erwärmung dünnflüssiger.Der Unterschied mineralisch oder synthetisch steckt also schon im Grundöl. Synthetisches Öl hat eigentlich schon die bessere Qualität, die Frage ist nur, braucht unser Motor grundsätzlich diese bessere Qualität? Der zweite große Qualitätsunterschied besteht in den Additivpaketen, die zur Vollendung beigemischt werden. Hier stecken alle sonst noch erforderlichen Zusätze drin wie Reibminderer, Verschleißschutzadditive, Fließverbesserer, Antioxidantien, Detergentien, Dispergentien, Schaumdämpfer, Dichtungsverträglichkeitsverbesserer usw. Die Eigenschaften des Motorenöls werden also in erster Linie durch den Viskositätsbereich, Grundöl mineralisch oder synthetisch sowie durch die Art und den Umfang des Additivpakets bestimmt.
    Die Öl-Normen spiegeln das wider. Es gibt hauptsächlich zwei. Die amerikanische SAE-Norm und die europäische ACEA-Norm. Die SAE-Norm für Benzinmotoren z.b. hat als Bezeichnung zwei Buchstaben, wobei der erste immer ein „S“ ist und der zweite die Qualitätsstufe angibt, je weiter hinten im Alphabet, desto besser.
    Also ein SG ist schon weiter entwickelt als ein SF.
    So genug ausgeholt, ich will nicht vom Thema abweichen.
    Für ein mittelmäßiges 20W-50 (SF) wird es ungemütlich so ab 130-140°C Dauer-Öltemperatur (gemessen im Sumpf). Das bedeutet nicht, ab hier reisst der Schmierfilm – nein – eher tritt ein unverhältnissmäßig hoher „Verschleiss“ des Öls ein und somit steigt dann auch die „Belastung“ des Motors. Aus meiner Guzzi-Zeit kenne ich die Problematik. Richtig geholfen hat da auch erst die Vergrößerung der Ölmenge um die Öltemperaturen moderat zu senken. Meine Guzzi-Kumpels schwören hier auf das Rock-Oil 20W-60 oder das 20W-50 Formula Moto von Agip, 150°C im Sumpf – kein Problem.
    Grundsätzlich kann man alle Motorenöle mischen, das ist auch eine Selbstauflage der Mineralölindustrie. Macht aber eigentlich keinen Sinn, denn jedes Öl hat sein abgestimmtes Additivpaket und durch mischen der Öle würde man unter Umständen eine Verschlechterung der Eigenschaften in Kauf nehmen müssen.
    Die Japaner mit ihren „alles in einem Ölsumpf-Motoren“ haben es da schwer. Die geforderten Eigenschaften beissen sich hier. Auf der einen Seite sollen die Reibminderer die Reibleistung des Motors senken, auf der anderen Seite soll die Ölbadkupplung nicht rutschen. Fürs Getriebe wären EP-Zusätze (Extreme Pressure)im Öl ideal, sie verhindern ein Reissen des Schmierfilms an den Zahnflanken, aber die verträgt die Kupplung nicht.
    Für Hydrostößel wäre ein dünnes Öl ideal, aber das Getriebe läuft mit „dickerem“ besser. Das könnte man noch weiter fortsetzen. Öle für diese Motoren sind eine echte Herausforderung für Ölindustrie. Aber auch für diese Anforderungen gibt es bereits eine Norm aus Japan, JASO : Japan Automobile Standards Organization
    Die Erfüllung der Norm JASO MA 4T speziell für Motorräder soll die geforderten Eigenschaften garantieren.

    Fazit: Motoröl 20/50 mit EP Zusatz suchen! Das schont das teure Getriebe. Dann aber schön den Motor warmfahren, da 20er dicker ist.
    Die Qualität bleibt, lange nachdem der Preis vergessen ist.....

  7. #27

    Ölalmanach

    Ich werd hier mal versuchen alles zusammenzufassen was ich so an Halbwissen hab

    1. Viskosität:
    Ist wie schon beim Vorgänger gesagt die Fließfähigkeit. Wird angegeben in SAE ...
    Die Einheiten bei Motorenölen und Getriebeölen sind verschieden! SAE 30-40 entspricht ungefähr SAE 80 bei Getriebeölen.
    Die Viskosität ist stark temperaturabhängig! Daher gibt es verschiedene Öle für Winter und Sommerbetrieb. Wichtig für den Motor ist die richtige Viskosität bei Arbeitstemperatur! Und die ist, wie die Miniheizung gerne demonstriert, im Winter niedriger. Ein Öl schmiert also nur in einem schmalen Temperaturfenster optimal. Darunter ist es zu dick um genug Umlauf für die Schmierung zu bekommen; darüber wird es zu dünnflüssig für einen stabilen Ölfilm.

    2. Synthetiköl
    Der Unterschied zwischen "mineralisch" und "synthetisch" betrifft allein die Herstellung! Mineralische Öle werden raffineriert; synthetische werden aus langen Molekülketten G E C R A C K T (wieso darf man das hier nicht schreiben?). Wenn's denn fertig und in der Dose ist gibt es keinen Unterschied. Durch den Fertigungsprozess hat man bei "synthetik" aber mehr Einfluss und das Öl wird etwas "reiner". d. h. die verschieden langen Molekülketten sind besser zu trennen.

    3. Mehbereichsöl
    Da das Temperatufenster wie bei Viskosität erwähnt recht klein ist versucht man Öle herzustellen die bei jeder Temperatur gleich zäh sind. Die also bei 10 Grad schmieren wie bei 120 Grad. Das geht natürlich nur zum Teil und zwar durch Viskositätsverbesserer. Dadurch wird das Temperaturfenster breiter und das Öl hat über einen größeren Bereich seine optimale Schutzwirkung. Ein 5W50 Öl schmiert also besser als ein 20W50 bei niedrigen Temperaturen. Bei hohen Temperaturen schmieren beide gleich!

    4. Viskositätsverbesserer (VI)
    Wie stellt man das an? Öle bestehen hauptsächlich aus Kohlenwasserstoff-Molekülketten. Je länger diese sind desto zäher das Öl. Nun stellt man künstliche sehr lange Molekülketten her, die im kalten Zustand wie ein Wollknäuel aufgerollt sind und das Öl daher nicht sehr zäh machen. Bei höheren Temperaturen rollen sich diese auf und machen das Öl wieder zäh.

    5. Motorradöle / Miniöle
    Das Problem bei der Sache ist: Getriebezahnräder zerteilen diese VI's. Außerdem mögen Ölbadkupplungen keine Reibwertminderer, was aber nur das Mopped interessiert. Was passiert also wenn ich meinem Mini 5W50 gebe?
    Er freut sich:D Bis die Scherkräfte im Getriebe die VI's zermalmt haben. Dan haben wir immer mehr ein Öl das sich wie 5W10 verhält. Sobald es warm wird ist es viel zu dünn und schmiert nicht mehr! Aus diesem Grund sollte die Viskositätsspanne immer klein gehalten werden! Bei großen Viskositätsspannen braucht es viele VI's die sich schnell verbrauchen. Ein 15W40 mit einer Spanne von 25 SAE-Einheiten Viskositätsspanne ist demnach einem 5W50 mit 45 SAE-Einheiten Viskositätsspanne immer vorzuziehen. Es sei den ihr wollt alle 1000 km wechseln :D 15W40 ist daher für dem Mini genauso gut geeignet wie 20W50. Eins ist besser im Winter, das andere im Sommer.
    Um diese speziellen Anforderungen, welche in den API-Normen nicht berücksichtigt sind, auch kenntlich zu machen hat die Motorradindustrie die Norm "JASO-MA" entwickelt. Diese Norm beinhaltet das Problem der VI's bei Getrieben und das der Ölbadkupplungen.

    6. Fazit
    Ein gutes Moppedöl nach JASO-MA ist auch gut fürn Mini, egal ob synthetisch oder mineralisch. Synthetisch ist aber einfach für die kleinen Viskositätsspannen nicht nötig. Im Winter 15W40 und im Sommer 20W50 oder jeder wie er mag. Leute mit Öltemperaturfühler haben's da leichter :D

    Diese Zusammenfassung ist aus dem Buch "Motorradtechnik" von Dipl. Ing. Jürgen Stoffregen. Das Ölkapitel ist seinen Angaben zufolge von einem Shellspezialisten geschrieben.

    Gruß, Dennis

  8. Re: Ölalmanach

    Original geschrieben von DannyCooper

    2. Synthetiköl
    Der Unterschied zwischen "mineralisch" und "synthetisch" betrifft allein die Herstellung! Mineralische Öle werden raffineriert; synthetische werden aus langen Molekülketten G E C R A C K T (wieso darf man das hier nicht schreiben?).
    schreiben darfste das sicher nich, weil das ja ein "böses Tun" von pösen GombjudaBuben sein könnte.

    Mit der Herstellung hast Du fast recht, mit den Begriffen nicht so ganz: c r a c k e n bezeichnet den Vorgang des Aufbrechens des Erdöls in den sog. C r a c k - Türmen (in einer Raffinerie die großen schlanken Penisse, die gen Himmel ragen :D ): ganz oben befindet sich nach dem C r a c k e n der leichteste Benzin-Stoff, ganz unten die Schwerstöle.

    Im Gegensatz hierzu werden synthetische Schmierstoffe (der Begriff "Synthetik-"Öl" ist an sich schon falsch) eben völlig synthetisch (also eben NICHT aus einem Naturprodukt wie Öl) hergestellt und eben nicht aus Erdöl ge-c r a c k t. Die Molekülketten werden künstlich erzeugt und haben mit (Erd)Öl eigentlich nur chemische Ähnlichkeit, aber sind NICHT aus Erdöl hergestellt.

    Soweit ich mich erinnere, liegt ein Grund für die synth. Herstellung von Schmierstoffen in der besseren Definitionsmöglichkeit der Eigenschaften, die sich ja willkürlich bestimmen lassen. Man muß hierbei nicht die "unerwünschten" Eigenschaften des Naturprodukts eliminieren, sondern kann exakt die Eigenschaften herstellen, die für den jeweiligen Einsatzzweck gewünscht sind.

    Eben darum frage ich mich, wieso man nicht synthetischen Schmierstoff für Motorräder in den Mini kippen kann. Motorräder haben doch auch eine Einsumpfschmierung, oder? Und die Belastungen von Motorradmotoren sind angesichts der Drehzahlen ja auch nicht unerheblich, die Getriebe dürften doch wenigstens ebenso empfindlich sein...?
    Geändert von 911 (19.02.2003 um 13:26 Uhr)
    It's not a Trick, it's a Mini :-)

  9. #29

    HILFE

    Die gleiche Frage (welches Oel) wollte ich auch stellen ! bin ich das ich es nicht war der hier das hin und her ausgelöst hat. *ggg*

    Aber was nun ? 20/40 oder 15/40 und dann von Miller ??????
    Ich fahre seit 60.000 15/40 Stinknormaloel ohne mir Erkennbare Probleme. Der Oelverbrauch ist gleich Null und das bei 150.000 Gesamtleistung. Für Tipps bin ich immer zu haben.

    Gruß Doci

  10. #30

    Lightbulb Auf jeden Fall (egal welches Öl) ne 250ml Kanne SLICK 50 dazu.

    Ich denke das paßt gut zu der Ölkrise hier:

    Nach der Zugabe von SLICK 50 ist bei mir die Leerlaufdrehzahl innerhalb der ersten 1000KM um 200U/min gestiegen (ohne das ich zwischendurch irgendwie am Vergaser o.ä. rumgefummelt hab), ich tippe auf die Reibungsverminderung durch das Teflon im SLICK50 (Einbildung oder Wirklichkeit?).
    Horsepower is how FAST you hit the wall, torque is how HARD!

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