Vor vier Wochen hatte ich unterwegs auf der Autobahn einen Keilriemenschaden. Ich merkte dies erst durch weißen Rauch in der Nähe des linken Hinterrades. Öldruck war ok, Öltemperatur auch. Aber die Wassertemperatur war bis zum Anschlag im roten Bereich. Der Kühler war jedenfalls leer. Dem Motor konnte man aber sonst nichts anmerken.
Zuhause Kühler aufgefüllt, Keilriemen ersetzt und Probefahrt. Eigentlich alles wie vorher, nur ndass er im kalten Zustand anfangs recht unruhig lief. Das gab sich aber sehr schnell bei erhöhter Drehzahl und anschließendem Aufwärmen wieder. Da lief er eigentlich ganz normal. Glück gehabt?
Die folgenden Wochen sprang er bereitwillig an, lief aber anfangs kurz wie ein Trecker, was sich durch kurzfristig erhöhtes Gas gab. Wenn man, wie heute getestet, das Zündkabel von Zylinder 3 und 4 abzieht, passiert nur wenig, kein Vergleich zu Zyl 1 u. 2.
Dem wollte ich heute auf den Grund gehen, denn das ist nicht normal. Zündkerzen (die praktisch neu sind) raus: 1 und 2 normal, 3 und 4 ziemlich weiß, Ventile nachgestellt, Kompression gemessen (kalt): 11,0 - 10,5 - 11,0 - 11,0. Verteilerkappe, Finger und Zündkabel getauscht. Nichts, genauso. Kurbelwellensensor ausgebaut und bei mit dem Anlasser drehendem Motor die Schwungscheibe abgepustet. Nichts, wie vorher.
Muss ich von einem Schaden an der Kopfdichtung ausgehen, der sich langsam deutlicher bemerkbar macht?
Am