Was ist eine empfehlenswerte Basis für eine Restauration / Umbau (Elektro) - was ist dabei wichtig?

  • Ausgezeichnet!

    Dann brauchst du (Jens) dem TÜV nix vorrechnen, und vor Allem nicht auf irgendeine (offenbar nicht vorhandene) Einsicht hoffen, sondern verweist auf vorliegende Dokumente.

    So schlecht ist das nämlich gar nicht, in unserer angeblich so überregulierten Republik!

  • Es ist wie beim Lotto, alle Angaben ohne Gewähr, weil meine Waage von Amazon ist nicht kalibriert, darf man für 11€
    auch nicht erwarten, folgende Ausbauten aus meinem 1995 SPI Cooper

    kg
    Motor komplett - Rumpfmotor, Getriebe, Kupplung, Lima, Anlasser142,5
    Wasser (nach google)3,5
    Öl (nach google)5,0
    Luftfilterkasten1,3
    Ansaugbrücke4,6
    Kühler mit Lüfter2,6
    Krümmer5,1
    Schaltgestänge3,0
    Kat3,0
    Auspuff7,0
    Tank8,5
    Starterbatterie (36Ah nach google)4,0
    Kraftstoff (errechnet)20,0

    Macht in Summe 210,1kg inclusive aller Betriebsstoffe, das liegt innerhalb meine Erwartungen.

    ... ich nehme es mit Humor, während der kompletten Demontage habe ich keine Katastrophen entdeckt, die nicht
    vorher irgendwie schon absehbar waren, bis Freitag - als ich den Tank ausgebaut habe - Kofferraumboden unter dem
    Tank ein schickes Rostloch, zwar keine wirkliche Katastrophe aber sein hätte das auch nicht müssen ...

    Eigentlich ließ sich alles einigermaßen schlüssig ausbauen, mit ein bisschen Youtube und vorher drüber nachdenken.
    2..3 runde Schrauben - geschenkt ABER wie man die Benzinleitungen ausbaut ohne Hilfsrahmen vorne und hinten
    abzubauen, das erschließt sich mir nicht.

  • Die Benzinleitungen kriegst du normal auch ohne das nicht raus. Je nach dem wo das Loch im Kofferraum ist, kann das auch die Heckschürze betreffen, und zwar die Endspitze. Das ist ein beliebtes Rostnest. Das solltest du die sehr genau anschauen. Genau wie anderen neuralgischen Punkte rund um die Frischluftdüsen an den Radkästen, der windlauf etc…und Schelle63 hat recht, Batterie wiegt um 12-13kg

    ⚠️ Tipps von mir basieren auf Erfahrungen, die schon ein bißchen was her sind. Können und müssen nicht ganz aktuell sein ⚠️ Wird aber besser, da aktuell Inno in Wiederbelebung :cool:

  • Um auf die Gewichte zurück zu kommen: danke fürs Wiegen und Mitteilen der Ergebnisse. Ich hatte bisher (eben grob) mit 150kg für Motor/Getriebe und 50kg für den Rest gerechnet.

    Damit wird aber jetzt klar, wo Du Komponenten hinsetzen musst, je nachdem ob Du die Gewichtsverteilung erhalten, oder eben anders konfigurieren möchtest.

    (Ich hatte es ja schon andernorts erwähnt: etwas gleichmäßiger (vo-hi) verteilen bedeutet viel (!) Spaß in Kreisverkehren, aber leider massiven Traktionsverlust beim Beschleunigen. Wieder mal ein persönlicher Kompromiss.)

  • Wäre es eigentlich erlaubt, den Beifahrer Fußraum für Batterien zu nutzen? Müsste halt was flaches sein, aber prima Ort Gewichte unterzubringen an einem Sinnvollen Platz 👍 Wir haben damals bei unserem 24h Renner genau dort Gewichte platziert um auf die 760kg Mindestgewicht zu kommen, die vom Reglement vorgeschrieben waren. Gleicht das Gewicht des Fahrers aus. Klar muss der Beifahrer dann ungemütlicher sitzen, aber nu 🤷‍♂️ mit normalem Gestühlen sitzt man eh wie Affe auf Schleifstein, kommt es da auch nicht mehr drauf an. Wie oben ⬆️ ja erwähnt, musst du gucken soviel wie möglich Gewicht auf die Front zu bekommen wegen der Traktion eben

    ⚠️ Tipps von mir basieren auf Erfahrungen, die schon ein bißchen was her sind. Können und müssen nicht ganz aktuell sein ⚠️ Wird aber besser, da aktuell Inno in Wiederbelebung :cool:

  • Zitat

    (Ich hatte es ja schon andernorts erwähnt: etwas gleichmäßiger (vo-hi) verteilen bedeutet viel (!) Spaß in Kreisverkehren, aber leider massiven Traktionsverlust beim Beschleunigen. Wieder mal ein persönlicher Kompromiss.)

    Letztlich das Konzept eines Mittelmotorfahrzeugs....nur leider mit Frontantrieb.
    Umkehrschluß: Ein Mini mit dieser Gewichtsverteilung und Heckantrieb wäre sicher ziemlich cool.

    POWER!!!!!!!!!!!!
    Jeremy Clarkson

  • Könnte ich mir auch spaßig vorstellen mit der Mittelmotor Geschichte, hat aber dann endgültig Nix mehr mit einem „Mini“ zu tun. Für sowas böte sich dann ein GTM oder Ähnliches hervorragend an.

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  • Die Waage von Amazon ist bis 200kg mit Haken - spontan war nichts zur Hand die Starterbatterie anzuhängen ... so kam das mit 4kg, was mir auch etwas leicht vorkam, morgen mal nach einer Personenwaage Ausschau halten:cool:

    Akku - gesicherte Erkenntnisse, er hat 100Ah ... mit nom 266V und halbwegs aktueller Technik sollte er 120 bis 140kg
    wiegen. Stimmt dass der Antriebsstrang 60 bis 80kg wiegt, wäre der Umbau relativ nahe an 1:1.
    Aber die Verteilung des Akku ist schwierig. Der Motor wird komplett bis zur Kante bauen, an dem heute
    Bremskraftverstärker und die Behälter für Kupplungsfllüssigkeit montiert sind. Bleibt die Höhe eines Moduls.
    420mm Sicherheitszone nach vorne, 200mm links/rechts schränkt den verbleibenden Raum derart ein, dass
    man nur 2 Module (ca. 22kg zusammen) in den Motorraum bekommt. Man könnte träumen, dass 4 Module
    Platz haben (44kg), dann muss der Tüv-Prüfer aber sehr tollerant sein.

    Auswege:
    - nicht den Spring Akku nehmen sondern mit runden Zellen einen Akku bauen, entweder 20 Stück 18650 á 5Ah oder
    4 Stück á ca. 23 Ah, damit ließe sich der Motorraum und der Abgastunnel nutzen ohne die Sicherheitszone zu
    verletzen, für 18650 Zellen Tunnel ca. 23kg und Motorraum min 40kg, ggf. 50kg, der Rest zu ca. 100kg dann Region
    Kofferraum
    das nun wieder ist auch ein BMS Thema, weil 18650 andere Zellechemie als Spring ist
    - nicht den Spring Akku nehmen sondern fertige Module und auf 60Ah reduzieren, dann ist es etwas optimaler
    aber vor allem Tüv-freundlicher, ggf. kann man das BMS erhalten

    Akku im Fußraum - wahrscheinlich wird es TÜV-Prüfer geben die es nicht stört - im Blat 764 habe ich nicht
    wirklich etwas gefunden, was das explizit verbietet ABER rechnet man dort mit Gurt-Punkte für 75kg Personen
    und wo man im Fußraum entsprechend etwas findet um den Akku zu befestigen, das ist ein Diskussionspunkt.

    Weniger als 60Ah geht nicht, weil sonst reicht der Maximalstrom nicht, 18650 Zellen sind "gefährlicher" aber
    leichter als LiFeSo4.

    Mittelmotor, vielleicht würde das 3 bis 8 Dinge auch einfacher machen aber nein - Trommel hinten, vorne Scheibe,
    vermutlich keine elektronischen Helfer und dazu noch Einzelabnahme, da bin ich raus:tongue:
    Wie die das beim Spring gemacht haben in Sachen Traktion, weil der Akku sitzt direkt vor der Hinterachse unter
    der Rückbank, 120kg mit Gehäuse angeblich 180kg, der Motor ist auch vorne, zwar ist der Spring 300..350kg
    schwerer aber eben in Summe, liegt ja nicht im Handschuhfach eine 300kg Hantel. Mal gucken, wenn es nicht
    gerade Temperaturen wie auf der Sonne hat, das ESP und ECO ausschalten und dann das Gaspedal bis zum Anschlag ...

    Die "Halter" für den Spring Antrieb sind 680mm auseinander, halbe Motorhöhe von oben, Kompresser Klima weglassen,
    dann sollte die Halterung um die Einheit an den ursprünglichen Löchern im HF anzuschrauben, relativ einfach
    aussehen. Soweit so gut.
    Aber ... glaubt man google, dann dreht sich der Motor ohne ABS gar nicht oder wenn ohne Rekuperation.
    Das wäre ziemlich ungeil. ESP und ASR ... Notruf oder Navi auscodieren, abschalten whatever dagegen sei
    unproblematisch.
    Da gibt es 2 Auswege ... nein sogar 3 bis 3,5:
    1. ABS Steuergerät mitnehmen, die Sensoren durch Fake-Signale ersetzen die vom Tacho gespeist werden
    dann blockieren die Räder für die ECU nie und es könnte alles gut sein, ob das praktisch so schlau ist - I don´t know
    2. ABS komplett mitnehmen, Drehzahl an der Vorderachse nahe dem Getriebe erfassen - klingt machbar
    Hinterachse, etwas auf die Bremstrommel "kleben", vermutlich werden die Impulse um den Faktor X auseinander
    liegen, das könnte man mit Elektronik gerade biegen ... eventuell oldschool TTL, damit man keine Sorge vor
    Abstürzen hat, aber wie erkläre ich das dem TÜV ...
    3. ECU des Spring durch eine freie ersetzen, allerdings die ECU die ich gefunden habe "kennt" den Motorcontroller
    des Spring nicht und man müßte 3 Ewigkeiten erforschen was der Controller will, damit er dreht und das dann
    in die ECU programmieren und ob er dann wieder Rekuperation kann, das weiß man auch nicht.
    3b. nur Motor und Getriebe aus dem Spring und einen freien Motorcontroller verwenden, gibt da auch etwas
    für 300V, aber auch da müßte man die Parameter für den nackten Motor kennen

    Achso das mit dem Rost ... natürlich hat mein Mini ein Rost-Problem, das war quasi beim Kauf gesichert:
    - an den Türen wurde in der Vergangenheit "gepuscht" ... 3kg Spachtel und hält 2 x TÜV, Türen "neu" und gut
    - Scheibenraumen 3 kleine Löcher bzw. Kante weggerostet - Flex, Scheißgerät und nächstens verzinnen
    - Rundrum "Flugrost" - einhellige Meinung, es könnte viel schlimmer sein ... mein MPI vor 20 Jahren war mit
    7 Jahren wirklich schlimmer
    Also dachte ich, mach noch den Tank raus und was sonst so keine Miete zahlt und fertig. Tank draußen - oh
    was ist dass den, Rostloch 8 x 3cm ... auf der Beifahrerseite bei Batterie und Scheibenwassertank, alles prima

  • …bin zwar mehr der Vergaserfan, finde das aber ne dufte Nummer💪, die du da vor hast.

    Gäbe es denn nicht die Möglichkeit zwei Motoren in die Räder zu setzen und der Anker des E-Motors ist dann die Radnarbe?

    Dann wäre doch der ganze vordere Hilfsrahmen frei für die Batterien?

  • …bin zwar mehr der Vergaserfan, finde das aber ne dufte Nummer💪, die du da vor hast.

    Gäbe es denn nicht die Möglichkeit zwei Motoren in die Räder zu setzen und der Anker des E-Motors ist dann die Radnarbe?

    Dann wäre doch der ganze vordere Hilfsrahmen frei für die Batterien?

    Mit der Thematik hab ich mich vor rund 18 Jahren auch auseinandergesetzt, da ich das als sinnigste Methode befand, da das ganze in einen Moke sollte und ich im motorraum den größten Anteil der Batterien unterbringen wollte. Damals gab es aber zum Thema Naben(ohne „r“, ist ja kein Überbleibsel einer OP 😬) nicht wirklich was, kann heute anders sein.

    ⚠️ Tipps von mir basieren auf Erfahrungen, die schon ein bißchen was her sind. Können und müssen nicht ganz aktuell sein ⚠️ Wird aber besser, da aktuell Inno in Wiederbelebung :cool:

  • Das sagt heute Tante Google dazu n Auto mit Radnabenmotor hat die Elektromotoren direkt in die Räder integriert. Dadurch entfallen Bauteile wie Getriebe, Antriebswellen und Differentiale. Dies spart Platz, ermöglicht mehr Innenraum und reduziert mechanische Verluste. [1, 2]

    Funktionsweise und Potenziale

    Der Radnabenmotor sitzt dort, wo sich normalerweise die Radnabe befindet. Bei modernen E-Autos handelt es sich oft um Außenläufer, bei denen sich der Motor um einen feststehenden Stator dreht und so das Drehmoment unmittelbar auf den Reifen überträgt. [1]

    Vorteile der Technologie:

    • Mehr Platz: Der Wegfall des zentralen Antriebsstrangs schafft Raum für größere Akkus oder einen geräumigeren Innenraum.
    • Höhere Effizienz: Durch die direkte Kraftübertragung werden Energieverluste minimiert.
    • Agilität: Jedes Rad kann einzeln angesteuert werden, was zu perfektem Allradantrieb und extremer Wendigkeit (z. B. seitliches Einparken) führt. [1, 2, 3]

    Bisherige Herausforderungen

    Trotz der genialen Idee gibt es physikalische und konstruktive Hürden: [1]

    • Ungefederte Masse: Motor und Bremse sitzen direkt im Rad. Das höhere Gewicht verschlechtert den Fahrkomfort und belastet die Radaufhängung.
    • Umwelteinflüsse: Die Motoren sind Schmutz, Wasser, Salz und extremen Temperaturschwankungen direkt ausgesetzt.
    • Komplexität: Statt eines zentralen Motors müssen nun vier Motoren, Kabel und Kühlkreisläufe gesteuert und gewartet werden. [1, 2, 3, 4]

    Entwicklung und aktuelle Fahrzeuge

    Lange galt das Konzept im Pkw-Bereich als zu schwer und fehleranfällig, weshalb es sich vor allem bei E-Bikes und Rollern durchsetzte. Dank neuer Motorendesigns (wie dem Doppelrotor-Radialflussmotor) steht die Technologie jedoch vor einem Comeback: [1, 2, 3]

    • Serienmodelle: Im chinesischen Markt kündigte Dongfeng mit dem Modell Yipai 007 Fahrzeuge mit vier Radnabenmotoren an. Renault nutzt die Technik im sportlichen Kompaktwagen R5 T3E. [1, 2]
    • Zulieferer und Start-ups: Das Münchner Start-up DeepDrive entwickelt einen besonders kompakten Radnabenmotor, der u. a. von BMW und Continental unterstützt wird. [1, 2, 3]
    • Konzepte: Hersteller wie Hyundai und Kia forschen an integrierten Antrieben (dem sogenannten "Uni Wheel"), bei dem Motor und Elektronik zusammengeführt werden. [1, 2]

    Die neuesten Entwicklungen zeigen, dass die Technik durch neue Materialien und kompaktere Bauweisen deutlich alltagstauglicher geworden sind


    Und Allrad braucht es ja nicht unbedingt

    ⚠️ Tipps von mir basieren auf Erfahrungen, die schon ein bißchen was her sind. Können und müssen nicht ganz aktuell sein ⚠️ Wird aber besser, da aktuell Inno in Wiederbelebung :cool:

  • Wie schonmal erwähnt Hinterachsrahmen umbauen so das die Querstrebe hinten wegfällt und ein tiefes Batteriefach einbauen. da ist einiges an Platz (oder dort den 2 Motor einbauen :tachometer:)

    Auf Erfahrung vertrauen

  • Hallo,

    ich möchte nicht die Begeisterung für eine E-Mini nicht bremsen. Ein Freund von mir hat jetzt einen Umbau beim Sachverständigen abgegeben.

    Technisch war alles in Ordnung. Trotzdem hat der Mini keine Freigabe erhalten, da hier ein geforderter Crash-Test nicht vorhanden ist.

    Dies ist wohl eine relativ neue Regelung!

    Kann hier jemand mehr dazu sagen?

  • Nun, zunächst sollte man diese Forderung sachlich hinterfragen; nicht dass die auf ähnlicher Grundlage entstanden ist, wie o.g. "40% - Drehmomentregel".

    Joschi67: mag dein Kumpel nicht sein Projekt hier einbringen? Es gäbe einige Interessierte!

  • Wenn mit "Crash Test" der geforderte Mindest-Abstand der Akkus zur Fahrzeugkante gemeint ist könnte ich vielleicht was dazu sagen....aber wie schon geschrieben wurde: Gerne hier vorstellen (vielleicht aber in eigenen Beitrag) und was genau der Prüfer fordert oder bemängelt.

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