Motor startet nicht mehr

  • Moin,

    ich brauche (mal wieder) dringend Hilfe. In den letzten Wochen stand mein Mini, weil der Kupplungsnehmerzylinder gewechselt werden musste. Habe ihn in den letzten 6 Wochen ein paar mal gestartet, um zu sehen, ob er noch läuft. Als dann alles wieder fertig war, ging er nicht mehr an. Es kam nur ein "Klack". Batterie voll, kein Spannungsverlust am Starter, alle Sicherungen sauber. Gestern hat er dann einmal ganz langsam "georgelt" (Keilriemen hat sich etwas bewegt). Habe dann die Zündkerzen gesäubert, aber immer noch das gleiche Problem. Er "orgelt" ganz langsam und dann kommt nichts mehr.

    Ich weiß nicht mehr weiter.

  • Mal mit Starthilfe versucht?

    2. Batterie anklemmen...

    gruss andy
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    Mini, you only get what you make of it!!!
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    Erfahrung lässt sich nicht "downloaden"!!!!!!!
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    "Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht" Aristoteles

  • Kontakt an den Batteriepolen oder Massekabel an Karosserie prüfen.

    Das wäre zuerst zu überprüfen.

    Viel Glück !

    Borny

    Grundsätzlich nicht verkehrt, denn Oxydation an den Massepunkten ist ein häufiges Problem :wink:


    Wenn das Auto aber über 6 Wochen immer wieder mal gestartet wurde und nicht lange gelaufen ist, schafft es die Lima in der kurzen Zeit nicht, die Batterie wieder aufzuladen. Ein Startvorgang zieht deutlich mehr Strom aus der Batterie, als die Lima in kurzer Zeit bei Leerlauf wieder rein laden kann :wink:

    Ich denke, Starthilfe ist die "Erste Hilfe" und dann mal eine (längere) Runde fahren :wink:


    Gruß, Diddi

  • Oder die Batterie mal über Nacht an ein Ladegerät hängen.



    Wieso kommt mal bei längerer Standzeit auf die Idee den Motor zu starten? Etwas schlechteres gibt es fast gar nicht für einen Motor, außer vielleicht den Motor ohne Öl zu starten.

    Rein zur Info.

    Beim starten ist in den Lagern usw. nur etwas Restöl, so dass beim Startvorgang auch schon mal Metal auf Metal ohne Ölfilm reibt. Springt der Motor dann an, wird recht schnell Öldruck aufgebaut und die Lager schwimmen dann im Öl. Dann macht man nach kurzer Laufzeit den Motor wieder aus, ohne dass das Öl durchgewärmt wurde und damit hat das Öl keine Chance die feinen Metallabriebe zum Ölfilter zu transportieren. Zudem kann das Öl die Feuchtigkeit nicht abgeben. Beim nächsten starten das gleiche von vorne. Somit immer mehr Feinanteile in den Lagern und immer mehr Feuchtigkeit im Öl. Und wer meint, das Öl wird im Standgas irgendwann so warm, dass die Feuchtigkeit verdunstet, der irrt.

    Das nur im groben als Erklärung, warum man das nicht machen soll.

  • Kupplungsnehmerzylinder gewechselt?


    Falsche/andere Schrauben beim festdrehen der Platte benutz, wo der Zylinder drauf ist? Eventuell aber einfach die Unterlrgscheiben vergessen?


    Wenn die zu lang sind, drücken die von oben auf das Schwungrad.


    Folge: Motor dreht nicht. Dann wäre nur das Klacken vom Magnetschalter zu hören.

  • Vielen Dank für die Antworten. Natürlich habe ich die Batterie bereits aufladen, alle Kontakte gemessen und auch schon überbrückt. Vielen dank auch für die Aufklärung zum starten ohne fahren.

    Tatsächlich musste ich für die Halteplatte des Nehmerzylinders zwei neue Schrauben verwenden (vorher waren 8mm Schrauben drin, keine Zollschrauben), die etwas länger waren. Werde das morgen sofort beheben.

    Danke, danke, danke.

  • Die hat doch nur die Schwungscheibe ziemlich blockiert. Was soll also außer der Schraube groß kaputt sein? Der Schwungscheibe macht der Kratzer durch diese sicher vom Metall her weichere Schraube kaum etwas aus. Kannst ja den Anlasser rausbauen und beim langsamen Drehen des Motors die Zähne begutachten, ob dort massivere Schäden sind. Vermutlich siehst du aber keine.

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