Mini Springt nicht mehr an

  • Tag!

    Leute, ich brauche eure hilfe, mein Mini macht nichts mehr! 1975 Leyland 850

    Auto stand knapp 2 Jahre. Ein kollege hat alles überholt, neue Kerzen, Zündverteiler, Zündspule etc., fuhr auch Top. Vor 2 Wochen fing er nach einer Fahrpause plötzlich massiv zum stottern an.

    Den kleinen Filter in der Benzinleitung vor Ort getauscht und so ging er wieder einigermaßen (Filter war etwas dreckig obwohl keine 2 Monate alt )

    Vor paar Tagen wieder das selbe Problem . Sobald ich mehr Gas gebe Stottert er & Stirbt teilweise komplett ab. Kurzzeitig hört das Stottern auf und er geht wieder für 100 Meter "normal"

    Jetzt macht er gar nichts mehr :facepalm:Starter läuft aber er springt einfach nicht an.

    Meine bisherigen erkentnisse:
    Schwimmerkammer ist voll mit Sprit (habe ich ausgebaut. Öffnet & Schließt) Kerzen waren schwarz, schätze mal durchs fahren mit CHOKE damit ich noch heimkomme.

    Schwimmerkammer geleert, Glocke vom Vergaser abgenommen und den Düsenstock vorsichtig mit 1.5 Bar duchgepustet, luft ging durch, Dreck war eigentlich keiner zu finden, Glocke gereinigt, alles wieder zusammengebaut & Öl rein.

    Der Vergaser kam mir innen sehr trocken vor trotz mehrfacher Startversuche, der typische Benzingeruch fehlte auch. Normal stinkt die ganze Bude wenn er nicht direkt anspringt.

    Einstellungsänderungen gabs auch keine am Vergaser, bis dato lief er immer Tadellos :(

    Funken der Kerzen (neu) wirkt für mich Schwach, gemessen mit dem Voltmeter ist die Spannung auf der Zündspule 10,18V & bei der Batterie 12,58V (Batterie ist aufgeladen)


    Bin für jede Hilfe dankbar!

  • Schau dir mal den Tank von innen an.

    Bei mir war der Filter vom Ansaugstück im Tank total zugesetzt.

    Zum Testen kannst du ja einfach mal den Sprit direkt aus einem Kanister ansaugen lassen.

    Gruß
    Der BlechBernd

  • Schnaps oder Feuer:

    Springt er mit Start-Pilot (oder Bremsenreiniger) an?

    • Ja: Suche auf der Benzinseite fortsetzen
    • Nein: Suche auf der Zündungsseite fortsetzen

    (Es hat aber auch schon Fälle gegeben, da ist gleich auf beiden Seiten irgendwas im Argen. Wollen wir aber nicht hoffen.)


  • Schwimmerkammer ist voll mit Sprit (habe ich ausgebaut. Öffnet & Schließt)

    Warum soll dann der Fehler im Tank oder der Pumpe gesucht werden?

    Ich würd mal schauen ob das Benzin Wasser gezogen hat durch die Standzeit

    Auf Erfahrung vertrauen

    Einmal editiert, zuletzt von Meister-Mini (1. Juli 2026 um 22:19)

  • Wenn der Kondensator getauscht wurde, dann ist das ein heißer Kandidat. Hatte ich auch erst...so ein Schietkram :madgo:

    Gruss Andy
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    Mini, you only get what you make of it!!!
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    Erfahrung lässt sich nicht "downloaden"!!!!!!!
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    "Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht" Aristoteles

  • Warum soll dann der Fehler im Tank oder der Pumpe gesucht werden?

    ...

    Ich habs so erlebt, Schwimmerkammer voll und trotzdem sprang er nur mit Bremsenreiniger kurz an. Tank komplett gewechselt, dann lief auch die elektrische Pumpe wieder hörbar und der Wagen läuft. Fehler im Tank wie oben beschrieben gefunden.

    War nur ein Tipp von mir. Ich muss nicht Recht haben.

    Der Weg den Schelle63 beschreibt ist sicher sinnvoll und schnell.

    Gruß
    Der BlechBernd

  • Leidiges Thema leider.. teilweise neu aus der Packung..

    Wenn der Kondensator getauscht wurde, dann ist das ein heißer Kandidat. Hatte ich auch erst...so ein Schietkram :madgo:


    Vlt ist aber auch Dreck im Düsenstock, dann kann Sprit da sein wie will. Schelle hat den richtigen Weg aufgezeigt.


    Mit Elektro wär das nich passiert... :D

  • Moin!

    Danke an alle für die vielen Tipps!:kissing:

    Was ich vergessen habe zu erwähnen, beim ziehen des Choke direkt am Vergaser kam aus dem Düsenstock maximal 1-2 Tropfen Sprit raus...muss das so oder sollte das eher rinnen im gezogenen Zustand?

    Starten mit Bremsenreiniger war leider kein Erfolg, da rührt sich gar nichts.

    Bzgl. Wasser im Benzin. Getankt wurde öfters nach der Standzeit, sollte damit nicht das Wasser Problem behoben sein?

    Nadel ist leichtgängig.

    Ich schau mir mal den Kondensator an....keine 3 Monate alt der Verteiler.:mad:

  • Wenn der Kondensator getauscht wurde, dann ist das ein heißer Kandidat. Hatte ich auch erst...so ein Schietkram :madgo:

    Sooo.

    Kondensator ist draußen.

    Messung zeigt 243,4 nF

    Aufladen über den Voltmeter lässt sich der Kondensator.

  • Sollwert laut Handbuch 0,18-0,24 Microfarad

    Dann ist der laut Messung in Ordnung, wenn ich das richtig deute. Aber ist deine Messung gleichbedeutend mit den Anforderungen im Fahrbetrieb?

    Gruss Andy
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  • Unterbrecher Abstand geprüft? Verteiler Kappe auch? Gibt viel Schrott bei neuteilen leider....

    Elektronisches kit kostet ca. 70 bis 80 euro im moment und damit hast das problem unterbrecher / Kondensator für immer hinter dir.

    Ach ist der Kondensator richtig eingesteckt? Schon sehr oft erlebt das auch erfahrene mini Schrauber den falsch herum am unterbrecher angebracht haben, weil falschherum eher richtig aussieht von den Kabeln her. Aber dann kann es zum Kontakt mit Masse kommen.

    Auf Erfahrung vertrauen

  • Einfacher Test der Zündung:

    Verteilerkappe und Finger abbauen

    Motor so positionieren, daß der Unterbrecher geschlossen ist

    Zündung einschalten

    Einfache Prüflampe an Masse klemmen und mit der Meßspitze den Kontakt öffnen. Es sollte die Lampe angehen und ein Abreißfunke zu sehen sein.

    Wenn ok, eine funktionierende Zündkerze direkt mit ihrem Kabel an die Zündspule anschließen und das Gewinde gegen Masse halten, am Besten mit isolierter Zange.

    Unterbrecher öffnen und die Kerze sollte einen Zündfunken produzieren.

    Ergebnis?

    Edith: das "Spezialwerkzeug"

    Gruss Andy
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