Was ist eine empfehlenswerte Basis für eine Restauration / Umbau (Elektro) - was ist dabei wichtig?

  • N'Abend,

    hat sich eigentlich schonmal jemand mit dieser Elektroumbauvariante befasst:

    Electrogenic rüstet um: Elektroantriebe für Oldtimer
    Das britische Unternehmen Electrogenic macht Oldtimer mit E-Antrieben zukunftssicher. Zum E-Modell konvertiert sind bereits ein Morgan 4/4, Triumph Stag,…
    www.auto-motor-und-sport.de

    Der AMS-Artikel ist ca. 2 Jahre alt, der Bausatzpreis von ca. 20kEUR hoert sich jetzt nicht so schlecht an...

  • Bevor ich für 20 000€ einen Mini zum E-Cyborg umtüddel, kaufe ich doch besser gleich einen e-Up oder so ….

    „Machbarkeits-Wahn“ soweit das Auge reicht.

    Habt ihr alle noch nicht genug Sensor-Scheiß und Halbleiter-Schrott im Auto ???

    Ich warte auf einen Holzvergaser … das hat Zukunft.

    KI und cloud fressen inzwischen immer mehr Strom .. der Tag wird kommen, wo der Individualverkehr am Benzinpreis und Stromsperren für bestimmte Anwendungen scheitert …

    Da sammelt der Holzvergaser-Fahrer ein paar Zweige am Wegesrand und lacht sich eins …

  • Deutsche zulassungsfähigkeit ?

    Laut der Website von Electrogenic gibts ein Lyon (F) und Breukelen (NL) ein Tech Center. Das ist ja immerhin mal EU. Mehr weiss ich leider auch nicht, ich finde nur den Aufbau/Frame recht clever konstruiert.

  • Maxxs …dann verstehst du das Projekt aber nicht richtig🫠. Hier geht es ja gerade darum den Mini geschickt auf Elektro umzubauen.

    Wenn du mit Holzvergaser was machen möchtest, musst du schon ein eigenes Projekt mit Tread eröffnen🫪. Und auch da wird es bauartbedingt Grenzen geben, weil der Holzvergaser so nen Schweelbrandkessel braucht (Kofferraum, wo der Tank wäre?) …und du hast laut KI Aussage 😵‍💫 locker 20% Leistungsverlust! . Ein 1000er Mini käme dann auch nur noch auf seine 36PS 😤

    3kg Holz ersetzt 1 Liter ⛽️, dann bist du auch nur bei meinem E-Golf Vorschlag von 1983 😳bezüglich der Reichweite!

  • N'Abend,

    hat sich eigentlich schonmal jemand mit dieser Elektroumbauvariante befasst:

    https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/a…riebe-oldtimer/

    Der AMS-Artikel ist ca. 2 Jahre alt, der Bausatzpreis von ca. 20kEUR hoert sich jetzt nicht so schlecht an...

    „Man nehme einen erhaltenswerten Oldtimer, entferne den konventionellen Antrieb und ersetze diesen durch Komponenten aus einem Elektroantriebs-Baukasten. Ist der Kunde bereit, mehr zu investieren…“

    Ich stoße mich etwas an dem Wort „erhaltenswert“ ….eine Wertsteigerung sehe ich da eher nicht, wenn ein 911er oder E-Type ohne Schaltung usw…umgebaut wird…eher Wertverlust, weil ein originaler Oldtimer verändert wurde….bei nem Golf sehe ich das natürlich lockerer!

  • Und ein originaler Golf ist ja mittlerweile auch was seltenes und auch erhaltenswert 😉 Genau wie ein Manta oder Capri usw

    ⚠️ Tipps von mir basieren auf Erfahrungen, die schon ein bißchen was her sind. Können und müssen nicht ganz aktuell sein ⚠️ Wird aber besser, da aktuell Inno in Wiederbelebung :cool:

  • Vielleicht machen das manche Leute auch einfach, weil sie Bock drauf haben?

    Mit seinem Besitz kann jeder tun, was er will.

    POWER!!!!!!!!!!!!
    Jeremy Clarkson

  • Maxxs …dann verstehst du das Projekt aber nicht richtig🫠. Hier geht es ja gerade darum den Mini geschickt auf Elektro umzubauen.

    Wenn du mit Holzvergaser was machen möchtest, musst du schon ein eigenes Projekt mit Tread eröffnen🫪. Und auch da wird es bauartbedingt Grenzen geben, weil der Holzvergaser so nen Schweelbrandkessel braucht (Kofferraum, wo der Tank wäre?) …und du hast laut KI Aussage 😵‍💫 locker 20% Leistungsverlust! . Ein 1000er Mini käme dann auch nur noch auf seine 36PS 😤

    3kg Holz ersetzt 1 Liter ⛽️, dann bist du auch nur bei meinem E-Golf Vorschlag von 1983 😳bezüglich der Reichweite!

    Hast halt keine Ahnung von früher - da war ALLES besser. Auch die Elektrizität - da waren sogar die Glühbirnen noch aus Holz.

  • Erhaltenswert kann ja auch sehr subjektiv sein und muss nicht zwangsläufig immer mit Wert-steigerung einher gehen.

    Möglich🤨…dennoch sollte klar sein, dass wer aus einem unverbastelten Klassikersportwagen den „konventionellen“ Antrieb entfernt, dieser nicht mehr den Originalwert hat und es ungewiss ist, ob dieser noch die selbe Wertsteigerung erfährt. Da stößt es mich nun mal etwas an der Formulierung. Ein 911er mit Originalfelgen, so wie ausgeliefert ist bestimmt Original mehr wert als ein 911er mit Zubehörfelgen. Nicht das ich zu „Denen“ gehöre, aber es gibt Leute, die finden nur gut, wenn alles Original ist….

    …aber das wird hier zu viel Offtopic, worüber ich mich ja selber sogar beschwere. 😳😳😳

    Früher waren in den Birnen noch Glühwürmchen drinne, nur deswegen waren die früher besser👍.

    Für meinen Teil darf der Treadersteller ja umbauen und machen wie er will, also ich sehe das hier mindestens neutral 😋 bis ok👍, wenn auch Vergaserfan😃! Und Profimäßig sucht er ja auch Antriebsmöglichkeiten und vergleicht Motorleistungen und Getriebeübersetzungen und Reglersachen👍….da sind viele ja schon vom KnowHow raus (mich inklusive😏, hätte ja Bleiakkus genommen und gut ist💁) .

    Ich hab nur eine Frage: Hast du schon Fotos vom Wagen und Akkus, und wo du die Kabel hinmachst? Also wie weit ist dein Projekt konkret?

  • Guten Abend, jeden Tag eine gute Tat - komme gerade aus der Garage ... abgerissene Schrauben
    herausmurxen, immerhin das klappt einigermaßen, Methode "schweiß etwas an den Rest im Loch
    und hoffe du kannst es herausdrehen".

    Ein Holzvergaser, das geht eher in eine Richtung von der ich weniger etwas verstehe ... einer der
    Gründe, weshalb der Elektro-Umbau - mit Strom kenne ich mich aus.

    Anyway, das TÜV Thema ist schwere Kost und das ist der Sache geschmeichelt. Die Regeln im
    TÜV-Blatt sind gefühlt "Auslegungssache", erinnert mich an den Straßenverkehr in Indien, mit
    dem ich mich auch immer etwas schwer getan habe, da hieß es "Verkehrregeln sind eher als
    Empfehlung zu verstehen", was im Ergebnis z.B. am Kreisverkehr dazu führte links, rechts und oben
    drüber zu fahren.
    Beim TÜV Rheinland gab es wohl mal irgendwann eine Case Study Umbau Corsa B, danach gefragt
    erhält man keine Antwort. Der wohlwollenste und einzige Prüfer nennt ein KO-Kriterium ECE R100
    für den Akku in Kombination mit dem Lademanagement/Ladegerät. Also ein Akku in seiner
    Blechschachtel muß geprüft werden und wenn ich den Zettel hätte, dann könnte ich wiederkommen.
    Baue ich also gefühlte 5 Akkus, weil 10t "Crashtest", mit Flamme bearbeiten, Vibrationstests, EMV
    und dann hat das bestimmt weit über 100K€ gekostet. Einfach nur nein.
    Es gibt wohl ein Akku, 48V 50kg von CATL, der hat die Prüfung ABER selbst wenn der irgendwohin
    passen würde, es bleibt bei 48V weil ist nicht kaskadierbar.

    Was bleiben mir für Alternativen:
    - aufgeben
    - der Spring (mein bevorzugter Spender) und der Mini sind sich teilweise ähnlich, Trommelbremse
    hinten, vorne Scheibe, beide knapp 60PS. Im Spring sitzt die Antriebstechnik vorne, der Akku knapp vor der Hinterachse, also im Prinzip unter den Rücksitzen, der Spring wiegt 1070kg und ja
    er hat ASR/ESP allerdings merke ich davon fast nichts.
    Auch wenn ich es nicht mein Favorit ist, ich könnte den Akku auf die Rückbank legen, angeblich
    wiegt die Blechkiste 180kg, das sind 2 Passagiere und ein voller Tank, also grob.
    Die Diskussion der eingetragenen Sitzplätze brauchen wir dann nicht mehr führen. Die Gurtpunkte
    der Rückbank wären schon mal gute Haltepunkte. Kofferraum bliebe weitgehend Kofferraum.
    Laut Webseite wiegt der Tesla-Umbau 900kg, scheinbar wiegt die Tesla Drive Unit 60kg, 2
    ID 3 Module, mehr wird in die Kiste die man auf den Videos sieht, auch nicht passen, also 60kg.
    Deren HF ersetzt das Original, ist also vom Gewicht ca. neutral, sprich Vorderachse 120kg.
    Scheinbar bleiben die bei der Originalspannung Tesla, also kommen unter Rückbank und
    Kofferraum 6 weitere ID 3 Module 190kg, verteilt in 3 Blechkisten. demnach lebt man dort
    auch mit einer "Schieflage" der Gewichtsverteilung.
    - es gibt die Drillinge, Peugot - Mitsubischi und Citroen ... der Akku hat nur 50Ah, statt 100Ah im
    Spring, vielleicht nicht so eine nervig große Kiste
    - Elaris PIO und DYO, einer davon hat nur 144V und damit definitiv kein CCS, da beide aber
    2 sitzer sind, sollte der Akku auch nicht übermäßg groß sein, weil das komplette Auto eher
    Smart4two ist
    - ich könnte natürlich auch versuchen das Geheimnis zu ergründen, wie andere das
    eingetragen bekommen bzw. wo

    Wieviel trägt das Sitzblecht der Rückbank zur Stabilität bei?

    Wenn ich in die Trennwand zum Kofferraum ein Loch schneiden muss ... weil der Spring Akku
    so einen Fortsatz hat, in dem das BMS sitzt, wird das ein Problem - das Loch müßte ca 30 x 15cm
    sein?

    Hat jemand andere Ideen - vielleicht sogar deutlich schlauer als meine.

    Da ich seit fast 20 Jahren nur 2 Sitzer fahre finde ich die Idee generell nicht schlimm, es würde mich
    trotzdem ärgern, aber irgendwas ist bekanntlich ja immer:roll-eyes:

  • Es gibt ein Forum für solche Umbauten. Bist du da auch aktiv? Weiß grad den Namen nicht...

    Da dürfte mehr spezifisches Knowhow vorhanden sein.

    Bremsen macht die Felgen dreckig!

  • Quellen gibt es einerseits genug, nur kommt wenig handfestes dabei herum - meistens
    führt es zu Klassikern die Umbau-Technik liefern ... und die sich dann aber auch nur dafür
    um eine Abnahme einsetzen (was grundsäzlich sinnig ist)
    Dabei sieht das geschulte Auge oft ID3 Module oder LiFeSo4 Module - die sind wohl Voraussetzung
    für eine ECE R100 aber erst die Blechkiste drum herum, eine Sicherung, ein Schütz, ein BMS machen
    es real. Bei einem LiFeSo4 Umbau konnte man durch "Glas" reinschauen - wie das eine 10t
    Prüfung bestanden haben will ... 90 Sekunden bei 700°C mit einem "Schneidbrenner", ein Glasdeckel
    maybe - Kunststoff sicher nicht ... mit anderen Worten, da wurde wohl kein ECE R100 gefordert
    Davon, dass 42cm auch mal nur eine Hand breit sein können ganz zu schweigen.
    Vielleicht gibt es ein gut gehütetes Erfolgsrezept.
    Jedenfalls vorher mit dem Prüfer über den Umbau sprechen und dann genau dort vorfahren
    stell ich mir derzeit schwierig vor.

  • Praktische Frage, wie bauen Profis Brems und Kupplungspedal aus?

    Der Halter der Kupplung hängt mit zwei Schrauben an der Lenksäule, von unten haben die
    Schrauben keinen Kopf, im Armaturenraum sind zwei Muttern, die scheinen aber angeschweißt.

    Mit viel Gemecker habe ich Kupplungspedal und Bremspedal trotzdem herausbekommen. Einzige
    Erklärung die ich spontan für die Schrauben ohne Kopf hatte - vielleicht wollte man bei Rover
    verhindern, dass man einfach zwischen Links und Rechtsverkehr umbauen kann, daher
    Spezialschrauben, ggf. Abreißschrauben.

    Die Lenksäule ist an der Stelle auch mit einer Schraube befestigt, die auf keinen Kopf im
    eigentlichen Sinn hat ...

  • Wenns nur Pedale sind dann einfach die Welle dafür raus und vorher Brems/kupplungszylinder pin raus.

    Willst die ganze Pedalerie raus wirds schwerer. Das sind schrauben damit keiner einfach mal die Lenksäule abschraubt um mit geschlossenem Lenkradschloss zu fahren....
    Körner rausklopfen, Schlitz flexen und Schraubendreher, Kopf anschweißen, ausbohren...... gibt einige Möglichkeiten.

    Auf Erfahrung vertrauen

  • Einzige
    Erklärung die ich spontan für die Schrauben ohne Kopf hatte - vielleicht wollte man bei Rover
    verhindern, dass man einfach zwischen Links und Rechtsverkehr umbauen kann, daher
    Spezialschrauben, ggf. Abreißschrauben.

    Ich denke eher, das hat mit der Diebstahlsicherung (Lenkradschloss) zu tun. Hier soll verhindert werden, daß man das alles einfach abschrauben kann und pfeifend davon fährt. Dem Hersteller ist das herzlich egal, ob mal links oder rechts sitzt...

    Entweder man entfernt diese Abreißschrauben mit einem Meißel und Hammer (linksherum aufklopfen) oder man bohrt den Kopf ab.

    Gruss Andy
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    Erfahrung lässt sich nicht "downloaden"!!!!!!!

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